Dieses Buch erzählt die flüchtige und zugleich zutiefst intensive Lebensgeschichte von Sofía, einem argentinischen Mädchen, bei dem im Alter von nur zwei Jahren ein bösartiger Krebs diagnostiziert wird. Von diesem Moment an durchleben ihre Eltern eine wahre Odyssee aus Arztbesuchen, Behandlungen, Krankenhausaufenthalten, chirurgischen Eingriffen, Chemotherapie und alternativen Therapien, die zwar nicht zu ihrer körperlichen Genesung führen, sie am Ende jedoch in widerstandsfähigere Menschen verwandeln.
Es gelingt ihnen, Hass, Frustration, die Vernachlässigung durch das System, Schmerz und Verzweiflung in einen spirituellen Weg zu verwandeln. Dieser Weg bewahrt sie nicht nur davor, nach Sofías Tod in Depression oder Suizid zu versinken, sondern macht sie auch zu weit liebevolleren Menschen. Sie schaffen es, ihr Schicksal neu zu formen, indem sie all die Lektionen und die Energie, die ihre Tochter ihnen hinterlässt, kanalisieren. So bauen sie ihr Leben neu auf, gründen eine neue Familie und reisen um die Welt auf einem Weg der Heilung - nicht nur für sich selbst, sondern vor allem auch für andere Eltern, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
Das Buch wird zu einem unschätzbaren Zeugnis dafür, wie sich ein derartiger Schmerz sublimieren lässt: in einen erneuerten Wunsch, den Rest des Lebens mit größerer Intensität und tieferem Sinn zu leben als je zuvor.