Almost Mine von Jessica Peterson ist der Auftakt ihrer Small Town Romance Reihe Harbour Village.
Jedes Jahr verbrachte Lu ihren Sommer auf dem Anwesen ihrer Großeltern auf der idyllischen Insel Harbour Village. Hier war sie immer am glücklichsten, vor allem als im letzten Sommer vor dem College Riley Dixon auftauchte. Der Sohn der Haushälterin war Lus erste große Liebe und mit ihm schmiedete sie Zukunftspläne. Doch dann brach er ihr am Ende des Sommers das Herz und seitdem mied Lu auch Harbour Village. Leider will ihre beste Freundin genau dort heiraten und Lu ist ihre Trauzeugin. Also kehrt sie nach zehn Jahren zurück an den Ort ihres größten Herzschmerzes und trifft natürlich sofort auf Riley, der auch noch der Trauzeuge des Bräutigams ist. Aus dem Sohn der Haushälterin ist inzwischen ein Selfmade-Millionär geworden, der Lu unbedingt zurückerobern will.
Also beim Setting hat Jessica Peterson komplett ins Schwarze getroffen, denn das beschauliche Harbour Village und das sonnige Küstenfeeling sind einfach wunderschön und eine Traumkulisse für diese Second Chance Lovestory.
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und wir dürfen sowohl Lus als auch Rileys Perspektive lesen. Dadurch wird schon im Prolog klar, dass die damalige Trennung wohl andere Hintergründe haben muss, als Lu glaubt. Das Trauma wirkt selbst zehn Jahre noch nach und hat Lus Vertrauen und Glauben an ihre Entscheidungen schwer erschüttert.
Riley wirkt wie eine Green Flag schlechthin und das nimmt man ihm auch ab. Er hat hart dafür gearbeitet, dass er würdig ist und endlich scheint auch das Timing bei Lu auf seiner Seite zu sein.
Es geht um die eine große Liebe, um Hoffnungen und verloren gegangene Träume. Es stellt sich die Frage, ab wann lebt man nur noch für andere und hat sich selbst verloren. Und natürlich um die knisternde und spicy Reunion von Riley und Lu, deren Chemie bei jeder Begegnung Funken schlägt.
Das Buch ist eine leichte sommerliche Lektüre, bei der keine unnötigen Dramen aufgebauscht werden. Als Zugabe hätte ich aber gern noch die Rezepte von Lu gehabt, denn die klingen absolut unwiderstehlich.
Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!