Die Schauspielerin und Mutter Nora Stern ist Alkoholikerin aber seit drei Jahren trocken. Doch da erwacht sie eines Tages in jenem fremden Partykeller mit gut sortiertem Buffett und als Getränke nur Alkohol. Natürlich ist die Tür abgeschlossen. Und dann bleibt ihr nichts anderes übrig, als Alkohol zu trinken, wenn sie nicht verdursten will. Sie erwacht später auf einer Wiese, in Freiheit , aber wieder von an der Flasche hängend. Da sie bald einen Filn drehen soll, muss sie schnell wieder trocken werden. Und das ist noch der Sorgerechtstreit mit ihrem Ex -Mann. Nur ist es eben nicht so leicht trocken zu werden. Auch wird sie von einem Fotografen betrunken Wein kaufend abgelichtet. Sie will wissen, wer ihn auf ihre Spur gesetzt hat und beginnt zu ermitteln. Gegen Widerstände, gegen die Sucht. Ein Roman über Abhängigkeit und Demütigung.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich nicht ganz so leicht lesen, vielleicht deshalb, weil mir am Anfang diese Berichte über Noras Sauferei gewaltig auf die Nerven gingen. Doch gab es keine Unklarheiten im Text. Die meinen Lesefluss gestört hätten. Was halt nicht ganz so fließend, wie ich es gewohnt bin. Trotzdem bin ich gut in die Geschichte reingekommen, und habe versucht, mich in die Protagonisten hineinzuversetzen. Daraufhin habe ich mich entschlossen, zu spoilern, zu erfahren, wie das Buch ausgeht. Das hat mir geholfen das Buch weiter zu lesen. Und so erfuhr ich, was einen Alkoholiker ausmacht. Und dass es welche gibt, die es wirklich schaffen trocken zu werden, Doch es kommt auf ihre Umgebung, ihre (angeblichen) Freunde an, ob sie es auch bleiben. Wenn die trocken gewordene Alkoholikerin von ihnen erfährt, dass sie sie für eine Lügnerin halten, obwohl sie vorher das Gegenteil behauptet haben, das trifft sie tief und kann sie wieder in die Trunksucht trieben. Doch gegen Ende des Buches, sie ist bereit, doch zum Entzug eine Klinik aufzusuchen, denn sie denkt, dass sie es allein eben doch nicht schafft, kommt die Ernüchterung. Sie begreift, wer ihr das alles angetan hat und welcher Person sie letztendlich vertrauen kann. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter und vergebe vier Sterne.