In Familien, Kitas und Schulen leben viele von uns mehrsprachig. Wie sieht das aus und was wünschen wir uns? Aufbauend auf Forschungsergebnissen und Erfahrungen in der Lehre schlagen wir das Modell der , Sprachtreppe' vor, das komplexe Zusammenhänge für den Alltag in Familien, elementarpädagogischen Einrichtungen und (Hoch-)Schulen begreifbarer macht. Eltern, Pädagog:innen und Studierende können so ihre eigene Umgebung erkunden, reflektieren und angeregt von den Beobachtungen gemeinsam Veränderungen umsetzen.
Inhaltsverzeichnis
1 Mehrsprachigkeit als Normalfall? Über einen undisziplinierten/undisziplinierbaren Prozess
1. 1 Normalität disziplinieren?
1. 2 Spracherleben und mehrsprachige Repertoires
1. 3 Sprachregelungen, Verhandlungen und Organisation
1. 4 Versuch einer Ordnung - Wie funktioniert das Buch?
2 Die Sprachtreppe
2. 1 "Verbieten" - Sprachverbote
2. 2 "Vermeiden" - Negieren
2. 3 "Vorbeigehen" - Übersehen
2. 4 "Vorführen" - Symbolische Mehrsprachigkeit
2. 5 "Sich Verlassen können" - Geregelte Mehrsprachigkeit
2. 6 "Verwenden und verhandeln" - Normalisierte Mehrsprachigkeit
3 Sprachorganisation in mehrsprachigen Familien -
von Leitern und Rampen
3. 1 Beobachten
3. 2 Beschreiben
3. 3 Ordnen
3. 4 Verändern
3. 5 Handeln
4 Sprachorganisation in elementarpädagogischen Einrichtungen - über die Treppe im Wechselschritt
4. 1 Beobachten
4. 2 Beschreiben
4. 3 Ordnen
4. 4 Verändern
4. 5 Handeln
5 Sprachorganisation in Schulen - auf Rolltreppen lernen
5. 1 Beobachten
5. 2 Beschreiben
5. 3 Ordnen
5. 4 Verändern
5. 5 Handeln
6 Sprachorganisation in der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften - Lastenaufzüge und Feuerleitern
6. 1 Beobachten
6. 2 Beschreiben
6. 3 Ordnen
6. 4 Verändern
6. 5 Handeln
7 Normale mehrsprachige Familien, Kitas und Schulen - Einige Antworten und offene Fragen