"Die Basil and Josephine Geschichten" sind eine Sammlung von zwei separaten Kurzgeschichtenfolgen (die eine über Basil Duke Lee, die andere über Josephine Perry) von F. Scott Fitzgerald, die ursprünglich als Fortsetzungen in der Zeitschrift "The Saturday Evening Post" erschienen. Einige davon wurden später in "Taps at Reveille" und posthumen Kurzgeschichtensammlungen zusammengefasst. Fitzgerald hatte beabsichtigt, dass sich die Titelfiguren irgendwann begegnen sollten, doch dazu kam es in seinen Werken nie. Basil Duke Lee war eine fiktionalisierte Version von F. Scott Fitzgeralds jüngerem Ich. Fitzgerald schöpft aus seinen eigenen Erfahrungen als Kind und Jugendlicher. Die Basil-Geschichten schildern die emotionale Entwicklung einer Figur namens Basil Lee, der als junger Mann im Mittleren Westen lebt und schließlich im Alter von 17 Jahren bereit ist, die Welt von Yale zu erobern. Im Verlauf der Geschichten ist er sich seines Potenzials nicht bewusst, bis zu dem Moment, in dem er es zu verlieren droht. Zwischen 1930 und 1931 schrieb Fitzgerald auch fünf Kurzgeschichten über die Figur Josephine Perry. Sie ist ein eigenwilliges, wohlhabendes junges Mädchen aus Chicago. Diese Geschichten handeln von Teenager-Rebellion und dem Erwachsenwerden. Kritiker vermuten, dass Josephine auf Fitzgeralds Jugendliebe Ginevra King basiert. Josephine Perry wird als "Chicago Girl" beschrieben, deren Familie eine prominente Rolle in der Gesellschaft spielt. Dies ermöglicht es ihr, Entscheidungen zu treffen, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Als sie beispielsweise von der Schule verwiesen wird, wird sie dank des Einflusses ihres Vaters wieder aufgenommen. Im Gegensatz zu anderen rebellischen Teenagern wie Holden Caulfield versteht Josephine, dass sich ihre schulischen Probleme von selbst lösen werden.