Skeptikus
Es gibt Behauptungen, die so oft wiederholt werden, daß man sie nicht mehr Behauptung nennen darf. Sie heißen dann Konsens, Verantwortung, Haltung. Wer nachfragt, gilt nicht als gründlich, sondern als unbequem als Ketzer oder Leugner.
Genau dort beginnt Skeptikus.
Skeptikus ist kein Name, sondern ein Widerstand: gegen das Einseifen, gegen das geliehene Gewissen, gegen die Übermacht einer Erzählung, die ihren Beweis schuldig bleibt und an seiner Stelle auf Druck setzt und darauf, daß niemand nachrechnet. Hinter dem Pseudonym arbeitet ein kleines Team für die, die das durchschauen und es satthaben, daß der Zweifel als Sünde behandelt wird.
Denn die größte Behauptung ist nicht die einzelne Zahl. Es ist das Klima aus Angst und Schuld, in dem das Nachfragen verstummt der Sumpf, in dem die Ja-Sager hocken, die weder Zeit noch Mut haben, gegen den Strom zu schwimmen, und ihr Schweigen für Tugend halten.
Unser Mittel dagegen ist nüchtern: die Lupe. Mathematik, Ökonomie, empirische Soziologie. Wir richten sie auf eine Klimatologie, die politisch geworden ist die ihren naturwissenschaftlichen Beweis nie erbracht hat. Echte Naturwissenschaft fragt nach dem Beleg
die politische Klimatologie fragt nach der Gesinnung.
Und wir rechnen nach. Wenn eine Zahl wie 14, 5 Billionen Euro durch die Schlagzeilen geht, fragen wir zuerst: Wer hat sie berechnet, mit welchen Annahmen, und was wurde mitgerechnet nur die Investitionen oder auch die laufenden Folgekosten über zwei Jahrzehnte? Solche Fragen klingen trocken. Sie entscheiden aber darüber, ob eine Zahl etwas aussagt oder nur beeindruckt.
Unsere Methode ist unspektakulär: öffentlich zugängliche Primärdaten Eisbohrkerne, Satellitenmessungen, amtliche Statistiken , die jeder selbst nachprüfen kann. Wo Unsicherheit besteht, kennzeichnen wir sie. Wo sich eine Zahl nicht belastbar belegen läßt, lassen wir sie weg. Es geht uns nicht darum, eine Erzählung durch eine andere zu ersetzen sondern darum, zu zeigen, was sich tatsächlich belegen läßt und was nicht.
Skeptikus bleibt anonym, weil die Wahrheit kein Gesicht braucht nur einen Beleg. Was zählt, ist nicht, wer etwas sagt, sondern ob es stimmt.
Denn Skeptikus ist kein Einzelner. Wir suchen ihn in jedem von uns. Auch bei Dir.