Eine Stadt zwischen Not und VerbrechenMayen, 1919 - Eine Stadt ist im Ausnahmezustand. Armut, Hunger, Misstrauen und eine harte Obrigkeit prägen den Alltag. Da verbreitet eine rätselhafte Serie von kaltblütigen Morden Angst und Schrecken. Kommissar van de Molen und seine Männer sehen sich mit einer Reihe von Verbrechen konfrontiert, die sie an ihre Grenzen bringt. Alle Spuren verlaufen im Sande, und die Zeugen schweigen. Doch mit jedem neuen Mord wächst der Druck von der Politik, der Besatzungsmacht und aus einer aufgehetzten Bevölkerung. Die Ermittlungen führen durch Wälder, Mühlen und Gasthäuser der Eifel - und immer tiefer hinein in ein Geflecht aus Schweigen, Angst und Gewalt. Als sich die Ereignisse zuspitzen, wird die Suche nach den Tätern zu einem Wettlauf gegen die Zeit, zu einem Preis, der höher ist, als man ahnen könnte. Ein atmosphärisch dichter Kriminalroman über Schuld und Verantwortung - und über eine Gesellschaft, die zwischen Vergangenheit und Zukunft ihren Halt verliert.