Der Gewürzhändler Lorenz Weverling wird in Köln 1420 tot im Zollwächterhaus am Hahnentor tot aufgefunden. Verdächtigt, und aufgrund von Zeugenaussagen und der Mordwaffe festgenommen, wird sein Sohn Bastian. Adelina, die Apothekerin, kennt Bastian und seine Familie auch beruflich, kann das nicht glauben. Auch Katharina, Ihre Tochter, ist sich sicher, dass er zur Tatzeit nicht im Zollhaus gewesen sein kann. Zusammen ermitteln sie und kommen einem Verbrechen aus der Vergangenheit auf die Spur. Bastian verschweigt viel und bald fragt sich Katharina, ob sie ihren guten Ruf und sogar ihr Herz riskieren will um der Wahrheit Willen.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, es hatte keine Unklarheiten im Text, die den Lesefluss zu stören vermocht hätten. Ich war schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich auch sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. Katharina ist wissbegierig und auch sehr intelligent, denn sie kann Latein. Sie nimmt jeder Gelegenheit wahr um etwas Neues zu lernen. Daher wartet sie immer im Vorlesungssaal, bis der Magister diese beendet hat, um ihren Auftrag zu erfüllen. Eines morgens wird Bastians Vater Lorenz tot im Zollhaus gefunden. Wie es aussieht, erstochen mit Bastians Dolch, was natürlich den Verdacht auf ihn fallen lässt. Soweit steht das ja auch schon im Klappentext. Auch dass es zwei Zeugen gibt, die in gesehen haben wollen. Doch Katharina weiß, dass er es nicht gewesen sein kann. Und als Neklas Burka eine Sektionserlaubnis bekommt, wird dies auch noch durch die Todesursache bestätigt. Doch wie kam Lorenz zu Tode? Und wer hasste ihn so sehr, dass er dann auch noch Bastian den Mord in die Schuhe schieben wollte? All das wird der geneigte Leser erfahren. Ich habe die Adelina-Romane alle geliebt und kann zu diesem nur mit Hans Rosenthal (Dalli, Dalli) sagen: Das war Spitze! Das Buch war spannend, fesselnd und unterhaltsam. Es hat mir gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter und vergebe fünf Sterne.