Erneut müssen Hauptkommissar Werner Kruse und seine Kollegen Michaela Greve und Ulf Weingärtner all ihr ermittlerisches Geschick anwenden, als die junge Mutter Bente Drews auf dem Rönnebüller Schützenfest durch einen Schuss stirbt. Denn sie soll nicht das letzte Opfer des Täters gewesen sein. Ich habe die drei Ermittler gerne bei den Ermittlungen begleitet und fand es gut, dass Werner Kruse diesmal öfter aus seinem Büro herausgekommen ist und seine Kollegen nicht nur herumgescheucht hat. Da das Opfer nicht nur ein Doppelleben geführt hat, sondern sich im Ort ein regelrechter Sumpf aus Lügen, Erpressung und dunklen Geheimnissen auftut, ist der Fall ziemlich verzwickt. Zumal es einen Haufen Verdächtige zu geben scheint und die drei Ermittler kaum vorankommen. So war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Ich habe versucht, aus den Hinweisen schlau zu werden, um dem Täter auf die Spur zu kommen.
Michi, Ulf und Werner sind schon drei Marken für sich. Vor allem Werner eckt mit seiner direkten und knurrigen Art immer wieder bei anderen Personen an. Man merkt aber auch immer wieder, was für ein großes Herz er hat und wie sehr er Michi vor allem beschützen möchte. Zudem liefert sich Werner auch diesmal wieder ziemlich viele Wortgefechte mit Ulf, die manchmal schon hart an der Grenze waren, wenn man sie nicht kennen würde. Im Laufe der Handlung wird aber immer offensichtlicher, dass beide ohne diese Wortgefechte nicht können, weswegen ich sie nicht mehr so schlimm fand und doch das ein oder andere Mal schmunzeln musste.
Fazit:
Ein spannender Krimi, in dem wir Hauptkommissar Werner Kruse und seine Kollegen Michaela Greve und Ulf Weingärtner bei ihrem nächsten Fall begleiten, der ziemlich verzwickt ist. Denn das Opfer führte ein Doppelleben, wodurch es einen Haufen Verdächtiger gibt und sich im Ort ein regelrechter Sumpf aus Lügen, Erpressung und dunklen Geheimnissen auftut. Ich habe die drei Ermittler wieder gerne bei den Ermittlungen begleitet, die spannend waren, und versucht, dem Täter auf die Schliche zu kommen. Zudem hat es mir gefallen, dass Werner Kruse diesmal mehr außerhalb seines Büros ermittelt und seine Kollegen nicht wie sonst nur durch die Gegend scheucht.