"Das Fähnlein der sieben Aufrechten" (1860) ist Gottfried Kellers heiter-warmherzige Novelle über Freundschaft, Bürgersinn und die junge Schweizer Demokratie. Sieben ältere Handwerker, alte Freunde und aufrechte Demokraten, haben sich zu einer kleinen Gesellschaft zusammengeschlossen. Beim großen eidgenössischen Freischießen in Aarau wollen sie mit einem eigenen Fähnlein auftreten doch dazu braucht es einen jungen Redner. Zugleich entspinnt sich zwischen Karl, dem Sohn des einen, und Hermine, der Tochter des anderen, eine zarte Liebesgeschichte, die über manche Hürde zum Glück findet.
Ein liebenswürdiges, humorvolles Loblied auf Freundschaft, Redlichkeit und demokratischen Gemeinsinn und eine der schönsten Erzählungen Kellers.
Hans Jochim Schmidt liest die vollständige Novelle, ungekürzt, rund 2, 75 Stunden.