Als sich der lebensfrohe Jukundus und die schöne Justine finden, scheint ihr Glück vollkommen ein Bund zweier Menschen, die das Lachen und die Aufrichtigkeit lieben. Doch das Leben stellt sie auf die Probe: geschäftlicher Ruin, gesellschaftlicher Streit und tiefe Auseinandersetzungen um Glauben und Wahrheit entzweien das Paar und rauben ihnen ihr heiteres Wesen sie haben ihr Lachen verloren.
In "Das verlorene Lachen", der letzten und reifsten Novelle aus "Die Leute von Seldwyla", verbindet Gottfried Keller eine ergreifende Liebesgeschichte mit den großen Fragen seiner Zeit: religiöse Toleranz, Redlichkeit und die Suche nach einer menschlichen Wahrheit jenseits aller Dogmen. Erst als beide zu sich selbst finden, kann auch das Lachen zurückkehren.
Hans Jochim Schmidt liest die vollständige Novelle, ungekürzt, rund 3 Stunden.