Die Arbeitswelt konfessioneller Träger im Sozial- und Gesundheitswesen wird vielfältiger, die Identifikation der Mitarbeitenden mit den Vorgaben der Kirche schwindet und damit verändert sich auch das Selbstverständnis dieser Organisationen.
Dieses Buch richtet den Blick bewusst jenseits gängiger Krisen- und Entkirchlichungsdebatten auf sozialpsycho- logische, caritaswissenschaftliche und praktisch-theologische Erkenntnisse. Auf Grundlage einer Studie unter Mitarbeitenden der Caritas untersucht es zentrale Fragen: Welche Werte prägen die tägliche Arbeit? Womit identifizieren sich Beschäftigte - und womit nicht mehr? Wie wird die Nähe oder Distanz zur katholischen Kirche im Berufsalltag erlebt? Wie sieht die Einstellung zu kirchlich wie gesellschaftlich kontrovers diskutierten Themen aus?
Vertieft werden die Ergebnisse durch interdisziplinäre und ökumenische Fachbeiträge aus Wissenschaft und Praxis. Die Texte eröffnen neue Zugänge zu den Themen Zugehörigkeit und Identität, Sinn und Glaube und zeigen Wege auf, wie Caritas und Diakonie ihre Personalpolitik zukunftsfest gestalten können.
Ein Buch für alle, die Kirche und Soziale Arbeit heute und in Zukunft gestalten wollen.