
Der Sage nach blühen die weißen Rosen von Brussno nur, wenn jemand auf dem Gut die wahre Liebe gefunden hat. Davon träumt auch die junge Gutsherrin Viktoria, die mit gerade mal einundzwanzig Jahren unerwartet das Erbe ihres Vaters antritt. Unerwartet deshalb, weil man wie selbstverständlich ihre ältere Schwester Heliane als Erbin gesehen hat.
Doch nun hat der Vater die patente, zupackende Viktoria der stets etwas flatterhaften, selbstsüchtigen Heliane vorgezogen, und ein heftiger Streit um Gut und Geld unter den Schwestern entbrennt. Wenigstens glaubt Heliane, bei den Männern die Nase vorn zu haben, und macht dem neuen Nachbarn Graf Tradannen heftige Avancen. Diesen dicken Fisch wird sie sich von der Schwester nicht auch noch streitig machen lassen! Doch da haben sowohl der Graf als auch Viktoria noch ein Wörtchen mitzureden - und die weißen Rosen von Brussno treiben noch immer keine Knospen . . .
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