Der Fortschritt ist seit Menschengedenken ein heftig umkämpftes Terrain. Von Platon und Aristoteles über Herder, Nietzsche und Kant bis hin zu Marx, Popper und Foucault. . . , kein bedeutender Denker konnte sich diesem Thema entziehen. Heute, in Zeiten tiefer Verunsicherung und Zukunftsängsten, ist der Fortschritt in Verruf geraten. Annette Schlemm erklärt in diesem Buch, warum er für emanzipatorisches Denken und Handeln trotzdem wichtig ist und formuliert eine rettende Kritik.