Die Firma heißt Dombey und Sohn und für den stolzen, eiskalten Mr. Dombey zählt nur das: ein Sohn als Erbe des Handelshauses. Seine Tochter Florence übersieht er, den zarten kleinen Paul erdrückt er mit Erwartungen. Doch das Schicksal lässt sich nicht bilanzieren: Um den vereinsamten Kaufmann zieht Dickens ein unvergessliches Panorama vom Schiffsinstrumentenmacher Solomon Gills und dem treuherzigen Kapitän Cuttle bis zum schillernden Verwalter Carker, dessen Lächeln nichts Gutes verheißt.
"Dombey und Sohn" (1848) ist Dickens' großer Roman über Stolz und Geld, Kälte und Liebe und über eine Tochter, deren unbeirrbare Zuneigung am Ende den gebrochenen Vater auffängt. Ein dicht geknüpftes Meisterwerk aus der Mitte seines Schaffens.
Hans Jochim Schmidt liest den vollständigen Roman, ungekürzt fast 45 Stunden.