David Copperfield ist ein autobiographisch geprägter Bildungsroman des englischen Schriftstellers Charles Dickens aus den Jahren 1849/1850.
David Copperfield erzählt im Rückblick seine Lebensgeschichte von der Kindheit an bis zum erfolgreichen Schriftsteller mit Familie. Die vier Etappen sind: Kindheit, Ausbildung, Beruf und Ehe mit Dora, Neuanfang mit Agnes. Damit verbunden sind mehrere teilweise tragische Parallelhandlungen mit Romanfiguren, die immer wieder seinen Weg kreuzen und in einzelnen Phasen sein Leben beeinflussen, z. B. seine enge Vertraute Agnes Wickfield, seine Schulfreunde Tommy Traddles und James Steerforth, seine Tante Betsey Trotwood, oder andere mit ihm befreundete Personen wie Clara und Daniel Peggotty, Emily, oder Wilkins und Emma Micawber, an deren Schicksal er Anteil nimmt. Dieses Romanpersonal unterstützt sich gegenseitig und beschützt David vor den Menschen, die ihm das Leben schwer machen, z. B. sein Stiefvater Murdstone oder der Schulleiter Creakle. Teils beschreibt der Erzähler das Geschehen aus der begrenzten Kinderperspektive, teils kommentiert bzw. analysiert er sein Verhalten, z. B. seine Unerfahrenheit und Naivität, die leicht auszunutzen ist.