Der Frankfurter Sonderling Peregrinus Tyß gerät in die wunderlichste Gesellschaft seines Lebens: Meister Floh, Herrscher des Flohvolks, flüchtet sich in seinen Kragen verfolgt vom finsteren Mikroskopisten Leuwenhoek und der verführerischen Dörtje Elverdink. Mit einem Zauberglas, das Gedanken lesbar macht, stürzt Peregrinus in einen Strudel aus Wissenschaftssatire, Liebeswirren und Märchenzauber.
Hoffmanns letztes Märchen (1822) ist auch sein frechstes die enthaltene Justizsatire brachte dem Kammergerichtsrat noch auf dem Sterbebett ein Zensurverfahren ein. Hans Jochim Schmidt liest das vollständige Märchen, ungekürzt.