Thomas Becket, der weltkluge Kanzler, ist des Königs bester Freund bis Heinrich II. ihm die Tochter raubt und ihn dann, um die Kirche zu zähmen, zum Erzbischof von Canterbury macht. Doch der geschmeidige Höfling verwandelt sich in einen unbeugsamen Heiligen, und aus Freundschaft wird ein Kampf auf Leben und Tod bis zu den Schwertern im Dom.
Meyers Meisternovelle (1879) erzählt den berühmten Konflikt als psychologisches Rätselspiel: Ist Beckets Heiligkeit Glaube oder die feinste Form der Rache? Hans Jochim Schmidt liest die vollständige Novelle, ungekürzt.