Ein Mann will die ganze Welt in Romane fassen: Balzac, der Besessene, der mit Kaffee und Willenskraft die "Menschliche Komödie" erschafft zweitausend Gestalten, ein komplettes Frankreich auf Papier. Stefan Zweig porträtiert diesen Titanen der Arbeit mit der Bewunderung des einen Vielschreibers für den anderen.
Der Eröffnungsessay aus "Drei Meister" (1920) kompakt, funkelnd, mitreißend. Hans Jochim Schmidt liest ungekürzt.