Kein Autor hat Stefan Zweig tiefer erschüttert als Dostojewski. In seinem großen Essay aus "Drei Meister" (1920) vermisst er diesen "Dichter des Übermaßes": das Sträflingslager und die Spielsucht, die Epilepsie und die Ekstase und eine Menschendarstellung, die alle Grenzen des europäischen Romans sprengt.
Zweigs glühendstes Porträt: Biographie, Deutung und Liebeserklärung in einem. Hans Jochim Schmidt liest den vollständigen Essay, ungekürzt.