Sprache ist der Grund, den wir vorfinden wie den Boden, auf dem wir stehen. Zuweilen rein, aber oft kontaminiert. Sprache speichert Geschichte. Geschichte lagert sich im Boden ab. Kuhlbrodts Texte stochern im noch lockeren Grund. Sie treffen auch auf verfestigte Schichten im Versuch, Erkenntnis zu gewinnen. Erkenntnis über Historie und damit über sich selbst und das Jetzt. Fremde Worte wehen heran, irritieren das Tradierte, wie Fluglöss oder Saharastaub.