Was zählt, sind die schlichten, starken Geschichten und eine tiefe Stimme, die diese sehr engagiert vorlesen.
Claus Vester wirkt dabei wirklich wie ein klassischer Märchenerzähler, den es schon vor mehrere hundert Jahren gab.
[. . .] "Natürlich lässt sich darüber streiten, ob Märchen zu grausam sind oder ob sie antiquierte Rollenbilder vermitteln. Für die alten Geschichten spricht ihre psychologische Klugheit, ihre einfache Poesie, und dass sie stets Trost und Hoffnung vermitteln. Am Ende geht alles gut aus, das Gute gewinnt. Märchen vorzulesen oder vorlesen zu lassen, kann Kindern einen Schatz mitgeben, den sie ihr Leben lang mit sich tragen."