
Kirchenmusik begegnet in vielfältigen Kontexten: in Gottesdienst und Gemeindearbeit, in Bildung und Kultur, als Beruf ebenso wie im ehrenamtlichen Engagement. Ihre unterschiedlichen Erscheinungsweisen werfen grundlegende Fragen auf: Was verbindet diese Praxisfelder? Was macht Musik zu Kirchenmusik? Und wie lässt sich ihre Bedeutung heute angemessen beschreiben?
Ausgehend von diesen Fragen nähert sich das Buch der Kirchenmusik aus unterschiedlichen musikalischen, theologischen, kulturellen, pädagogischen und institutionellen Perspektiven. Dabei wird deutlich, dass sie weder allein von der Musik noch ausschließlich von der Kirche her verstanden werden kann. Ihre Besonderheit liegt gerade im Zusammenspiel verschiedener Dimensionen und in den Spannungen, die daraus entstehen.
Im Zentrum stehen 14 Essays, die unterschiedliche Zugänge erschließen und zu einer praktisch-theologischen Theorie der Kirchenmusik zusammenführen. Sie fragen nach ihren Voraussetzungen, ihren Formen und Funktionen ebenso wie nach ihrer theologischen und gesellschaftlichen Bedeutung.
Das Buch bietet keine abschließende Definition, sondern lädt zu einer differenzierten Auseinandersetzung ein. Es möchte Begriffe schärfen, Zusammenhänge sichtbar machen und dazu anregen, Kirchenmusik in ihrer Vielfalt neu zu denken.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung. - Intro: Das neue Lied. Eine Meditation zum Sonntag Kantate. - Kirchenmusik verstehen. - Kirchenmusik als religiöse Praxis. - Kirchenmusik als kulturelle Hermeneutik. - Kirchenmusik als kirchliche Praxis. - Ergebnisse und Desiderate Konsequenzen (nicht nur) für die Praxis. - Outro: Das alte Lied. Noch eine Meditation zum Sonntag Kantate.
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