Diese Bergroman-Serie stillt die Sehnsucht des modernen Stadtbewohners nach einer Welt voller Liebe und Gefühle, nach Heimat und natürlichem Leben in einer verzaubernden Gebirgswelt.
"Toni, der Hüttenwirt" aus den Bergen verliebt sich in Anna, die Bankerin aus Hamburg. Anna zieht hoch hinauf in seine wunderschöne Hütte - und eine der zärtlichsten Romanzen nimmt ihren Anfang. Hemdsärmeligkeit, sprachliche Virtuosität, großartig geschilderter Gebirgszauber - Friederike von Buchner trifft in ihren bereits über 400 Romanen den Puls ihrer faszinierten Leser.
Das Gespräch zwischen Luise und Oberin Justina hatte nicht lange gedauert. Luise hatte sich sofort bereit erklärt, zu überlegen, wann Zeit für den Reitunterricht für die Gäste des Männerklosters aus Kirchwalden war. Sie hielt es für eine gute Idee, Reitunterricht in den Therapieplan aufzunehmen. Abt Clemenz nannte die Rehapatienten Gäste. Die meisten waren Topmanager, die an Burnout litten. Während der Kur sollten sie lernen, einen Gang herunterzuschalten und sich zu entspannen. Dazu waren sie stundenweise zu anderen Arbeiten innerhalb des Klosters eingeteilt. Sie halfen im Garten, in der Küche, in der Brauerei oder machten Dienst an der Pforte. Reiten als Therapie sah Clemenz als sinnvoll an. Ob die Gäste darauf eingingen, würde sich herausstellen. »Wir machen einen schönen Info-Nachmittag«, sagte Juan. »Es gibt eine Besichtigung des Reiterhofes und ich werde mit Mara und Frieder sprechen. Sie können den Gästen das Institut >Pferdeglück< zeigen. Wir werden sehen, wie viele sich danach für den Kurs bereit erklären. « Oberin Justina nickte. »Juan, Luise, ruft mich an, wann ihr das Event ansetzt. Oder sprecht euch direkt mit Clemenz ab. Ich muss mich jetzt beeilen. Ich will zuerst am Steiner-Hof vorbeifahren und mit Axels Vater sprechen. «