Aimy Luana Steiner erzählt, wie ihre späte Autismusdiagnose den Blick auf ihr Leben verändert. Ein persönlicher Erfahrungsbericht über Reizüberflutung, Masking, Erschöpfung und den Weg zu Selbstakzeptanz. Die zweite, erweiterte Auflage enthält ein Vorwort von Dr. phil. Philippe Stöckli.
Jahrelang versucht Aimy Luana Steiner, sich anzupassen: in der Schule, in Freundschaften, in Beziehungen und im Berufsalltag. Geräusche, Berührungen und unausgesprochene Erwartungen können sie bis an ihre Grenzen bringen. Erst die Autismusdiagnose im jungen Erwachsenenalter eröffnet ihr einen neuen Blick auf ihre Geschichte.
In «Wenn die Welt zu laut wird» erzählt sie von ihrer Kindheit am Zürichsee, von Ausgrenzung, dem Eintritt in die Arbeitswelt und der Suche nach Unterstützung. Sie beschreibt psychische Krisen und Erschöpfung ebenso offen wie die Menschen, Interessen und vertrauten Rituale, die ihr Halt geben. Ihre persönliche Erzählung verbindet sie mit verständlichen Einblicken in Reizverarbeitung, Masking, Stimming, Meltdowns, Shutdowns und das Zusammenspiel von Autismus und ADS.
Im Mittelpunkt steht die Erfahrung einer jungen Frau, deren Anderssein lange unerkannt bleibt. Mit der Diagnose beginnt ein neuer Lernprozess: eigene Bedürfnisse wahrnehmen, Grenzen setzen, die ständige Anpassung hinterfragen und sich selbst mit mehr Verständnis begegnen. Auch Rückschläge und offene Fragen gehören dazu.
Ein unmittelbarer autobiografischer Erfahrungsbericht über gelebte Neurodivergenz, Identität und Selbstakzeptanz. Für autistische Menschen und alle, die ihre Lebenswirklichkeit besser verstehen möchten Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachpersonen aus Pädagogik, Betreuung und Therapie.
Die zweite, erweiterte Auflage enthält erstmals ein Vorwort von Dr. phil. Philippe Stöckli.