Am Bahnsteig beobachtet die Ich-Erzählerin Joschy, ihren Freund und gleichzeitige Hassliebe. Wie so oft spielt er damit, sich umzubringen. Gerade als sich ihm ein paar nicht besonders vertrauenswürdig wirkende Jugendliche nähern, fährt eine S-Bahn ein und versperrt ihr die Sicht. Kurz darauf ertönen Sirenen. Rotjacken und Blaujacken kommen angerannt, die Jungen sind verschwunden. Nur ein Teenager-Mädchen sitzt noch zwischen Schoki- und Fahrkartenautomat im Wartebereich. Sie muss doch alles gesehen haben. Vielleicht hat sie sogar etwas damit zu tun? Doch die Polizei scheint wenig Interesse daran zu haben, aufzuklären, was mit Joschy passiert ist. Also macht sich die Ich-Erzählerin selbst auf den Weg und folgt der jungen Frau. Was als skurrile Spurensuche beginnt, wird zu einer fast liebenswürdigen Verfolgung, die die Ich-Erzählerin und ihre bald unfreiwillige Begleiterin immer weiter auf ein Ziel zutreibt, von dem keine der beiden weiß, was es eigentlich ist.