
Ein Lesebuch, das Hoffnung machen möchte
Welcher Mensch käme ohne Trost aus? Immer wieder wird man vor Herausforderungen gestellt, die den Lebensmut sinken lassen. Ein Kind im Unglück, ein persönliches Missgeschick, ein folgenreicher Fehler, eine langwierige Krankheit, ein unerwarteter Schicksalsschlag: Der momentane Schrecken ist groß. Wie erleichternd ist es dann, wenn jemand Trost spendet, mitfühlt, eine Hand auflegt. Danach mag es gelingen, mehr Geduld aufzubringen, das Unabänderliche anzunehmen und einen Schritt zurückzutreten vom unmittelbaren Ereignis, einen gelasseneren Blick auf das Geschehen zu gewinnen, das uns bedrückt.
Unglücksfälle, die Zerstörung der Natur, Entsetzen über politische Entwicklungen in unserer direkten Umgebung und in einer Welt, die uns immer näher zu rücken scheint: Ohne Trost fällt es uns schwer, weiterzumachen, mit Optimismus und Lebensfreude fortzufahren. Das Lesebuch versammelt unterschiedlichste Handreichungen des Trostes von der Antike bis in die Gegenwart, von Seneca bis Rose Ausländer. Und im besten Fall findet man dort eine literarische Entsprechung, die uns Trost spendet und den Weg zurück zu innerer Ruhe zeigen kann.
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