Trotz ihres gewachsenen Perspektivenreichtums ist die PR-Forschung weiterhin von funktionalistischen Denkmustern geprägt. Geleitet vom Wert der Vielstimmigkeit legen die vorliegenden kritischen Interventionen solche Residuen offen und unterbreiten Anregungen für deren Überwindung. Mit der von Heiner Müller entlehnten Formel der 'Arbeit an der Differenz' versteht sich der Band dabei als Plädoyer sowohl für eine reflexive, multiparadigmatische PR-Forschung als auch für eine gemeinwohlorientierte, polyphone Organisationskommunikation.