Ein unvergesslicher Romanmit einer hinreißenden jungen Heldin und einer jüdischen Familiengeschichte, die ins Osteuropa des 20. Jahrhunderts führt
»Freiheit bekommt man nicht geschenkt «
Eine aufregende neue literarische Stimme: Kraftvoll und bewegend erzählt Erica Zingher von der Sehnsucht einer jungen Frau, den eigenen Platz im Leben zu finden, und von den Geschichten, die Familien verschweigen. »Dieser Roman ist vieles: ein Roman über Familie, über das Erwachsenwerden, über eine Suche nach dem Verlorenen, über Liebe, aber vor allem auch eine traurig-schöne Großmutter-Enkelin-Geschichte. « Ronya Othmann
Manchmal muss man weit zurückgehen, um den Weg nach vorn zu finden. Tonja wächst in einer deutschen Plattenbausiedlung auf, als Tochter einer jüdischen Einwandererfamilie aus der ehemaligen Sowjetunion zwischen brüchigen Freundschaften und dem Schweigen ihrer Eltern. Ein Schweigen, das Tonja wie eine Strafe empfindet. Als ihre Großmutter schwer erkrankt, soll Tonja sie auf einer Reise in die Heimat begleiten. Die junge Frau fährt mit ihr in die Bukowina, nach Czernowitz, an einen Ort voll fremder Gerüche, Namen und unbekannter Geschichten. Tonja spürt, dass in diesen Straßen etwas liegt, das zu ihr gehört. Sie beginnt nach ihrer jüdischen Familie zu fragen. Und je mehr sie über die Vergangenheit erfährt, desto klarer wird ihr, was sie aus ihrem eigenen Leben machen will.