
Zum 250. Geburtstag Heinrich von Kleists
Die ergreifende und meisterhaft erzählte Vergegenwärtigung einer tragischen Nacht
Am 21. November 1811 erschoss Heinrich von Kleist am Kleinen Wannsee zuerst Henriette Vogel und dann sich selbst. Wie erlebten sie wohl ihre letzten Stunden? Heinrich und Henriette übernachteten im Gasthaus am See. Tür an Tür schrieben sie ihre Abschiedsbriefe, er reinigte die Pistolen, sie dachte an ihre Tochter. Ausgehend von den wenigen erhaltenen Dokumenten lässt Tanja Langer eindringlich die Lebens(un)möglichkeiten, Freundschaften und Verletzungen aufscheinen, die die beiden in ihren Freitod führten.
»Tanja Langers Buch ist nicht nur eine Liebeserklärung an den Dichter, sondern auch an das Dichten. « Katrin Bettina Müller, taz
»Der Roman ist, bei aller Traurigkeit, ein Plädoyer für die Lebensfreude. « Tilla Fuchs, SR 2
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