
»Man behandelt die Menschen nach Kräften als die Wunder, die sie sind, und schützt sich nach Möglichkeit vor den Katastrophen, die sie werden. «
»Wenn wir jetzt nicht nachlassen, sind wir vielleicht imstande, diesen rassistischen Albtraum zu beenden«, schrieb Baldwin 1963 in seinem Bestseller Nach der Flut das Feuer. Sein Ruf ging unter in den brennenden Städten Amerikas: Ausschreitungen, Attentate, der Zerfall der Bürgerrechtsbewegung. Kein Name bleibt ihm weit und breit ist, neun Jahre später, eine Bestandsaufnahme dieser Zeit, eine schmerzliche Chronik des Verlusts. In atemberaubend persönlichen Einblicken legt Baldwin Zeugnis ab von einem Trauma, das ein kollektives ist: Er schreibt über seine Jahre in Paris, über Hollywood und Polizeigewalt; er schreibt über den Anzug, den er zur Beerdigung Martin Luther Kings trug, und er schildert den Horror, dem er auf einer Reise durch den amerikanischen Süden ins Gesicht blickt.
»Klar und unmissverständlich war sein Blick auf die amerikanische Gesellschaft, aber er war selber immer auch im besten Sinne eine gebrochene Figur - deshalb bleibt er bis heute überraschend und lebendig. « Ijoma Mangold
»Er war freimütig und wunderbar. Er schrieb nicht, um zu überzeugen. Er schrieb darüber hinaus. « Ta-Nehisi Coates
»James Baldwin führt uns unsere Niedertracht vor Augen. Und unsere Größe. « NZZ
Aus dem Englischen von Miriam Mandelkow | Mit einem Vorwort von Ijoma Mangold
Es wurden noch keine Bewertungen abgegeben. Schreiben Sie die erste Bewertung zu "Kein Name bleibt ihm weit und breit" und helfen Sie damit anderen bei der Kaufentscheidung.