"Ich suche das Rampenlicht, aber ich verfluche es auch." Kaum ein Satz beschreibt Juri Knorr treffender.
Schon mit Anfang 20 wird er zum Gesicht des deutschen Handballs. Zum Hoffnungsträger und zum Spielmacher, auf den die Handballnation seit Jahren gewartet hat. Doch wer ist der junge Mann mit den langen Haaren und der ebenso leichten wie dynamischen Spielweise, wenn er das Trikot ausgezogen hat und das Scheinwerferlicht in der Halle erloschen ist?
Der Sportjournalist und FAZ-Autor Frank Heike begleitet Juri Knorrs Karriereweg bereits seit vielen Jahren und hat immer wieder längere, tiefgehende Gespräche mit ihm geführt. Frank Heike zeichnet in seiner Biografie das vielschichtige Porträt eines Ausnahmetalents auf der Suche nach innerer Balance und Ausgeglichenheit, das längst aus dem sportlichen Schatten seines Vaters Thomas Knorr herausgetreten ist.
Zu Wort kommen Weggefährten wie Bundestrainer Alfred Gislason, Andy Schmid, Trainer Frank Carstens, sein ehemaliger Fußball-Kumpel Fiete Arp und Juris Familie aus Bad Schwartau. Das Buch zeigt einen sensiblen, reflektierten Athleten zwischen handballerischem Genie, Selbstzweifeln, großem intrinsischen Ehrgeiz und der Sehnsucht nach dem Flow auf und neben der "Platte".
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