
In der 1970 gegründeten Reihe erscheinen Arbeiten, die philosophiehistorische Studien mit einem systematischen Ansatz oder systematische Studien mit philosophiehistorischen Rekonstruktionen verbinden. Neben deutschsprachigen werden auch englischsprachige Monographien veröffentlicht.
The series, founded in 1970, publishes works that combine philosophical-historical studies with a systematic approach or systematic studies with philosophical-historical reconstructions. It accepts monographs both in German and in English.
A condition for inclusion in the series is a positive peer review process. The series is open for open access publications.
Current editors are: Michael Quante (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) and Dominik Perler (Humboldt-Universität zu Berlin).
Founding editors are: Erhard Scheibe (editor until 1991), Günther Patzig (until 1999) and Wolfgang Wieland (until 2003). From 1990 to 2007 the series was co-edited by Jürgen Mittelstraß and from 2005 to 2020 by Jens Halfwassen.
Das Buch beinhaltet einen ausführlichen philosophischen Kommentar zu Ciceros Schrift De fato . Dabei werden die verschiedenen von Cicero referierten Vorschläge, wie die hellenistischen Schulen das Problem der Vereinbarkeit von Determinismus und Freiheit zu lösen beabsichtigten, erläutert, dargestellt und bewertet. Dem "logischen Determinismus" kommt hierbei besondere Aufmerksamkeit zu, da dieser auf einer für den heutigen Leser ungewöhnlich starken Wahrheitsauffassung basiert. Dieser "starke Wahrheitsbegriff" ist Schlüssel für das angemessene Verständnis des logischen Determinismus und der hellenistischen Fatumsdiskussion.
"Er ist nicht nur das neue Standardwerk zum Textverständnis von De fato, sondern auch für die Beschäftigung mit anderen philosophischen Schriften Ciceros [. . .]."
Thomas Lemmens in Wiener Studien Zeitschrift für Klassische Philologie 123/2010
"Eine in jeder Hinsicht vorbildliche Dissertation!"
Axel Schmid in: WiWei 1/2010
"Mit Schallenbergs ebenso materialreichem wie prägnanten Buch verfügt die Forschung nun über einen philologisch und philosophisch überzeugenden Kommentar. [. . .] Die Forschung wird weitergehen; doch es dürfte schwierig sein, die philosophischen Erkenntnisse dieses Kommentars zu überholen."
Maximilian Forschner in: Gnomon Heft3 2013
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