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Das Myom-Kochbuch

120 schmackhafte Rezepte für eine hormonfreie Ernährung. …
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Produktdetails

Titel: Das Myom-Kochbuch
Autor/en: Gudrun Brachhold, Kathrin Feser

ISBN: 393858016X
EAN: 9783938580165
120 schmackhafte Rezepte für eine hormonfreie Ernährung.
'Genderforschung, Frauenforschung, Frauengesundheit'.
Auflage 2016.
Frauen mit Myome, die nicht der Gynäkologie das Sichkümmern überlassen wollen.
Diametric Verlag

Mai 2016 - kartoniert - 164 Seiten

Hormone begünstigen das Wachstum von Myomen. Gudrun Brachhold, lange Jahre selbst Myom-Betroffene, die sich stets gegen eine Gebärmutterentfernung wehrte, stellte nach dieser Erkenntnis ihre Lebensgewohnheiten und ihre Ernährung um. Mit Erfolg! Die Myome bildeten sich zurück - ohne operativen Eingriff. Bestätigt durch ihren erfolgreichen Selbstversuch, hat Gudrun Brachhold 120 raffiniert einfache Rezepte für eine schmackhafte, hormonfreie Ernährung zusammengestellt.
Wunderbarer Körper einer Frau
Geschmeidige Rundung der Hüften
duftig seidiges Haar und ein Korallenmund
Samtige Haut mit weichen Brüsten
schutzspendend und sanft gebettet am ewigen Puls des Lebens
Waagrecht liegendes Schamdreieck verlockend auf einem Hügel gelegen
Die Vagina die Rosenblättrige wie sie duftet und wie viel Lust sie schenkt
Die Klitoris Perle der endlosen Ekstase in den Venuslippen versteckt
Die Gebärmutter der Kopf eines Stieres mit Hörnern
Der Zyklus rhythmisch wie die Jahreszeiten der Welt
Die Fähigkeit Leben zu schenken
Der Bauch rundet sich und sinkt tiefer zur Erde
Die Geburt ehrfurchtgebietend bahnt sich ein neuer Mensch seinen Weg und
die Brüste werden zum Land in dem Milch und Honig fließen.

aus: Lili Stollowsky; Kostbare Grünbraunblau Gesprenkelte Sterne

Myome sind gutartige Geschwulste an der Gebärmutter. Medizinisch notwendig sind Behandlungen eigentlich nur bei Beschwerden oder sehr schnellem Wachstum. Ansonsten reicht eine regelmäßige ärztliche Beobachtung in ca. halbjährlichem Abstand. Myome wachsen unter Östrogeneinfluss, sodass sie sich während der Wechseljahre häufig wieder zurückbilden oder ganz verschwinden, es sei denn, dass eine Hormonbehandlung begonnen wird.
Die Erkenntnisse aus der Naturheilkunde zeigen, dass Myome auf Belastungen und Stress ebenfalls mit Wachstum reagieren, aber gut mit alternativen Heilmethoden therapierbar sind. Trotzdem wird immer noch vielen Frauen bei Myomen vorschnell zu einem operativen Eingriff oder der Entfernung der Gebärmutter geraten. Doch nicht die Gebärmutter ist überflüssig, sondern nach offizieller Schätzung 80 Prozent dieser Operationen. Da Frauen die Konsequenzen und Folgen der Entscheidung am eigenen Körper austragen müssen, sind Information und Beratung besonders wichtig. Dr. Rüdiger Dahlke kritisiert dazu in seinem Buch Krankheit als Sprache der Seele: - Wer Frauen Angst macht, sie würden sich die Kno
chen brechen, wenn sie keine Östrogene schlucken, muss sich u. a. fragen lassen, wie denn Milliarden Frauen vor der Östrogen- Mode diese gefährlichen Zeiten ohne knöcherne Einbrüche überstanden haben, ja, wie es viele ältere Frauen noch heute schaffen. Dieses Argument wird an Frechheit nur noch überboten von jenem anderen, in der wechselvollen Zeit kaum weniger beliebten: 'Wenn Sie sich die Gebärmutter nicht herausnehmen lassen, könnte sie böse entarten'. Mit der gleichen Logik könnte man zur Amputation der Arme raten. Immerhin könnten sie ja Hautkrebs bekommen und entarten. Solche Panikmache hat nicht nur zu einer beispiellosen Steigerungsrate bei Gebärmutteroperationen geführt, sondern auch eine bedenkliche Verunsicherung verbreitet. Natürlich gibt es nach wie vor Situationen, in denen eine Gebärmutter herausgenommen werden sollte. Wie soll aber die Frau wissen, ob ihr Gynäkologe am Kreuzzug gegen die Gebärmutter teilnimmt oder fundierte medizinische Gründe hat? -

Seit mehr als 20 Jahren habe ich Myome, und die meisten von mir konsultierten Frauenärzte und -ärztinnen rieten ebenfalls immer wieder, wegen der Häufigkeit der Myome die Gebärmutter entfernen zu lassen. Der unverschämteste Kommentar, den ich während meiner Odyssee von einem Arzt zu hören bekam, war: Was haben Sie denn da für einen Kartoffelsack hängen. Da müssen Sie sich aber was überlegen! Im Klartext: Lassen Sie sich die Gebärmutter entfernen!
Ich stand jedoch nie hinter dieser Operation, da ich zum einen meine Mitte nicht verlieren wollte, zum anderen des öfteren den Verdacht hatte, dass bei einigen behandelnden Ärzten und Ärztinnen nicht nur die Geringschätzung weiblicher Organe hier eine Rolle spielte, sondern auch finanzielle Interessen. Denn eine Hysterektomie ist allemal lukrativer als die Fallpauschale für eine Entbindung.
Erfahrungsgemäß macht Not erfinderisch. Es war eine Minute vor zwölf. Der Operationstermin stand fest, und mir ging es ziemlich schlecht. Ich war innerli
ch immer noch gegen diese OP, obwohl (fast) alle auf mich einredeten wie die Propheten. Verzweifelt, weil ich meine Gebärmutter nicht hergeben wollte, vertraute ich als gläubiger Mensch auf Gott, dass er mir helfen würde. Die Antwort kam einige Tage vor der geplanten OP in Form eines Flyers des Feministischen Frauengesundheitszentrums (es gibt keine Zufälle!). Kurz vor dem Vortrag beim FFGZ suchte ich noch einmal meinen homöopathischen Hausarzt auf. Ich wollte mir Rat bei ihm holen, weil auch er nicht für diese OP war, merkte aber, dass er hier nicht für mich entscheiden konnte. Also hörte ich mir den Vortrag über Myome an, und an diesem Tag - es waren genau zwei Tage vor der geplanten Operation - entschloss ich mich, mein Leben total umzustellen und meine Gebärmutter nicht entfernen zu lassen.
Bei diesem Vortrag und den nachfolgenden persönlichen Beratungsgesprächen im FFGZ erfuhr ich, dass die Gebärmutter nicht nur zum Gebären da ist, sondern noch andere Funktionen hat.

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