Das Buch ist aus der Erzähler Perspektive geschrieben. Allerdings oft aus der Sicht einzelner Figuren, dabei meistens aus Soneas Sicht. Es gibt aber auch einzelne Kapitel aus der Sicht von anderen Magiern, sodass man weitere Einblicke in unterschiedliche Gedanken und Motive bekommt.
Die Schreibart ist zwar leicht verständlich und flüssig, jedoch hat die Erzählperspektive mich am richtigen Abtauchen in die Geschichte gehindert.
Sonea ist ein junges, misstrauisches Mädchen aus den Hüttenvierteln, eine arme Gegend außerhalb der Stadt. Sie entdeckt zufällig, dass sie über magische Kräfte verfügt.
Anfangs hat sie eine tiefe Abneigung gegen die Magier und sie versucht zu fliehen, wird jedoch gefunden und später zur ersten nicht-adligen Novizin der Gilde ernannt.
Doch warum hat sie eine Abneigung gegen die Magier? Wie wird es Sonea ergehen, wenn Sie Mitglied der Gilde der schwarzen Magier wird? Wem kann sie trauen? Kann sie überhaupt wem trauen? Wie kommt sie mit dem neuen Leben zurecht? Warum haben so viele Leute Angst vor ihr und ihren Kräften?
Cery ist Soneas Freund aus Kindheitstagen. Er ist ein gewitzter Dieb, der Sonea aus Loyalität und Freundschaft hilft. Als Sonea auf der Flucht ist, hat er alles riskiert, um sie vor den Magiern zu verstecken. Er hat Verbindungen zur Diebesgilde und ist ein Teil von ihnen.
Oder ändert sich das, wenn sie zur Novizin wird?
Dieses High Fantasy Buch zeigt einem eine Welt mit Magiern, Konflikten in der Gesellschaft und auch in den eigenen Reihen. Eine Protagonistin, die mit ungeahnten magischen Kräften konfrontiert wird.
Die Geschichte ist fesselnd, jedoch hat es sich im Mittelteil teilweise etwas gezogen und ich habe mir ein wenig mehr Spannung erhofft.
Die Protagonisten sind vielseitig, jedoch habe ich aufgrund der Erzählperspektive nicht so einen Zugang zu ihnen aufbauen können.
Es geht viel um soziale Unterschiede zwischen arm und reich sein.
Fazit: Magischer Auftakt einer High Fantasy Trilogie.