Ilse Heimann, Jahrgang 1953, lebt in einer Kleinstadt in NordrheinWestfalen. Als ihr Mann an Demenz erkrankt, fängt sie an zu schreiben, um ihre Gefühle und Gedanken in Worte zu fassen, sowie den Schmerz, die Ängste und die Hoffnungslosigkeit ertragen zu lernen. Nach dem Tod ihres Mannes schreibt sie weiter, um die Trauer und den Verlust zu verarbeiten und dem Leben weiterhin einen Sinn zu geben. Mittlerweile beschreibt sie auch ihre Gefühle und Gedanken in Gedichten oder sagt hiermit »Danke« bei Menschen, die ihr etwas bedeuten. Einige dieser Texte können Sie in diesem Buch lesen, in der Hoffnung, sie machen Freude.
Melanie Kolassa, Jahrgang 1978, hat zu ihrer Mutter einen engen Kontakt und lebt nicht weit von ihr entfernt. Seit sie an einer Angsterkrankung leidet, denkt sie viel über das Leben nach und beginnt ihre Gedanken schon vor einigen Jahren eher durch Zufall in Gedichte zu fassen. Genauso zufällig kam die Idee zustande, ein gemeinsames Buch mit ihrer Mutter zu schreiben, was nun gelungen ist und sie nun in Händen halten.