Ruhrpott 1968: Zwischen Flowerpower, Familienchaos und einer Liebe, die nie ganz vergeht - Bärbel kehrt zurück und nichts bleibt, wie es war.
Ruhrgebiet, 1968. Die Welt ist im Aufbruch - und Bärbels Leben steht Kopf. Nach Jahren in Hamburg kehrt sie als frischgebackene Ärztin in ihre Heimatstadt Essen zurück. Doch statt Geborgenheit findet sie eine Familie am Rand des Zerbrechens: Die Schwester kämpft mit unerfülltem Kinderwunsch, der Bruder stürzt sich in politische Aktionen, und Bärbel selbst läuft prompt ihrer alten Jugendliebe Klaus über den Weg - ausgerechnet jetzt, wo sie alles hinter sich lassen wollte.
Bärbel stolpert durch Schneematsch und Erinnerungen, durch Klinikflure und Familienfeste, mitten hinein in die Wirren der Studentenbewegung und den rauen Alltag im Ruhrpott. Die Generationen prallen aufeinander, Träume und Enttäuschungen liegen dicht beieinander. Und über allem schwebt die Frage: Gibt es einen zweiten Anfang für das, was einmal so unzertrennlich schien?
Mit viel Herz, bissigem Ruhrpott-Charme und einem Gespür für die leisen Zwischentöne erzählt Eva Völler von Sehnsucht, Mut und den Schatten der Vergangenheit - voller Zeitgeist, Alltagsmagie und einer Prise Melancholie.
Essen 1951: Nach der Flucht aus der Kriegshölle Berlin hat die junge Katharina Unterschlupf bei der Familie ihres verschollenen Mannes gefunden. Aber das Zusammenleben mit der barschen, zupackenden Schwiegermutter auf engstem Raum fällt der lebenshungrigen Frau schwer. Sie will ein besseres Leben für sich und ihre Töchter. Mit trotziger Entschlossenheit versucht sie, ihrem ärmlichen Umfeld zu entfliehen. Doch dann begegnet sie dem traumatisierten Kriegsheimkehrer Johannes . . .

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