eBooks von Max Frisch: Klassiker, die bis heute aktuell sind
Die Werke des Schweizer Autors Max Frisch gehören zu den bekanntesten der Nachkriegszeit und sind hierzulande ein fester Bestandteil des Schulkanons. Für sein literarisches Schaffen erhielt der Autor mehrere Auszeichnungen, unter anderem den Georg-Büchner-Preis, den Literaturpreis der Stadt Zürich und den Jerusalempreis für die Freiheit des Individuums in der Gesellschaft. Gerade Letzterer drückt aus, was Max Frisch in seinen Werken oft zum Schwerpunkt macht.
Lesen Sie die Erzählungen und Romane von Max Frisch jetzt als eBooks: Die Veröffentlichung in diesem modernen Format liegt nahe, denn obwohl der Autor im Jahr 1991 verstarb, sind seine Werke bis heute hochaktuell.
"Stiller" und "Homo Faber": Max Frischs bekannteste Romane als eBooks
Als
Max Frisch seinen ersten Roman schrieb, der 1934 unter dem Titel "Jürg Reinhart" veröffentlicht wurde, ahnte er vermutlich nicht, wie berühmt er eines Tages sein würde. Schon im Laufe seines Lebens wurden ihm mehrere Ehrendoktorwürden verliehen, darunter in New York, und sogar der Asteroid 14836 wurde in Erinnerung an ihn "Maxfrisch" genannt. Heute sind
Max Frischs Bücher in mehreren Fremdsprachen erhältlich.
Seinen Durchbruch erlebte Max Frisch mit seinem Roman "Stiller" (1954). Er erzählt die fiktive Geschichte des Mister Jim White, der aus den USA in die Schweiz einreist und dort verhaftet wird. Der Grund: Man hält ihn für den Bildhauer Anatol Ludwig Stiller, der zwei Morde begangen haben soll. Obwohl das vorhandene Bildmaterial zweifelsfrei beweist, dass es sich bei Mister White tatsächlich um Stiller handelt, behauptet dieser hartnäckig, dass es eine Verwechslung sein müsse. Das Identitätsproblem, das Max Frisch in diesem Roman aufgreift, ist ein wiederkehrendes Thema seiner Werke.
Der wahrscheinlich bekannteste Roman von Max Frisch ist "Homo Faber", benannt nach dem vom Autor erdachten Protagonisten Walter Faber. Faber ist von Beruf Ingenieur, ein Kopfmensch, der für Gefühle wenig übrig hat. Naturwissenschaft und Technik sind seine Steckenpferde; mit Beziehungen oder gar Romantik kann er nichts anfangen. Er ist mit seinem Leben zufrieden - bis eine Flugzeugnotlandung mitten in einer Wüste von Mexiko ihn völlig aus der Bahn wirft. Faber begibt sich auf die Suche nach einem alten Jugendfreund und erfährt von dessen tragischem Schicksal. Nachdenklich gestimmt, beschließt er, die Reise zurück nach Europa per Schiff anzutreten. An Bord begegnet er Sabeth, die ihn an seine Jugendliebe erinnert. Ganz entgegen seiner üblichen Natur flammen Gefühle in ihm auf. Doch es gibt eine Verbindung zwischen Sabeth und Fabers Vergangenheit, die sich in all ihrer Tragik erst im Laufe des Romans offenbart.
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Andere Literatur von Max Frisch als eBooks
Neben seinen großen Romanen hat Max Frisch auch Erzählungen und mehrere Theaterstücke verfasst. Stellvertretend sei hier sein Stück "Biedermann und die Brandstifter" genannt, in dem Max Frisch auf unterhaltsame Weise aufzeigt, wie gutbürgerliche Gutgläubigkeit ins Verderben führen kann. Gottlieb Biedermann nimmt zwei Männer in sein Haus auf, um sich selbst als Menschenfreund zu fühlen - und das, obwohl sie ihre Vorbereitungen nicht verbergen und deutlich erkennen lassen, dass sie vorhaben, das Haus anzuzünden. Selbst der Polizei gegenüber schützt Biedermann seine Gäste, die er sich aus Angst zu Freunden zu machen versucht. Man könne schließlich nicht vor allem und jedem Angst haben, sagt er, und gibt an, das auf dem Dachboden gelagerte Benzin sei sicherlich Haarwasser. Während sich im Roman ein tragisches Ende abzeichnet, darf sich der Leser fragen, welchen Bezug die Erzählung zur heutigen Gesellschaft hat.
Dass Max Frischs Romane auch als eBooks bis heute gern gelesen werden, ist sicherlich der Tatsache geschuldet, dass der Autor über zutiefst menschliche Verhaltensweisen schrieb, die heute ebenso aktuell sind wie damals. Das lassen auch weitere seiner Titel erahnen: "Weiß ich es denn selbst, wer ich bin?" und "Man will geliebt sein" deuten die großen Themen an, vor denen Max Frisch sich nie gescheut hat.
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