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Produktbild: Der Fremde | Albert Camus
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Der Fremde

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Taschenbuch
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«Mir wurde klar, dass ich das Gleichgewicht des Tages zerstört hatte, die außergewöhnliche Stille eines Strandes, an dem ich glücklich gewesen war. Da habe ich noch viermal auf einen leblosen Körper geschossen, in den die Kugeln eindrangen, ohne dass man es ihm ansah. Und es war wie vier kurze Schläge, mit denen ich an das Tor des Unglücks hämmerte.»

Die Geschichte eines jungen Franzosen in Algerien, den ein lächerlicher Zufall zum Mörder macht, wurde 1942 im besetzten Frankreich zu einer literarischen Sensation. Der Roman bedeutete den schriftstellerischen Durchbruch für Albert Camus und gilt heute als einer der Haupttexte des Existenzialismus.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
01. April 1996
Sprache
deutsch
Untertitel
Originaltitel: L'Étranger. 88. Auflage, Neuausgabe.
Auflage
88. Auflage, Neuausgabe
Seitenanzahl
160
Autor/Autorin
Albert Camus
Übersetzung
Uli Aumüller
Verlag/Hersteller
Originaltitel
Originalsprache
französisch
Produktart
kartoniert
Gewicht
133 g
Größe (L/B/H)
191/116/14 mm
ISBN
9783499221897

Portrait

Albert Camus

Uli Aumüller übersetzt u. a. Siri Hustvedt, Jeffrey Eugenides, Jean Paul Sartre, Albert Camus und Milan Kundera. Für ihre Übersetzungen erhielt sie den Paul-Celan-Preis und den Jane-Scatcherd-Preis.


Albert Camus wurde am 7. November 1913 als Sohn einer Spanierin und eines Elsässers in Mondovi, Algerien, geboren. Er studierte an der Universität Algier Philosophie, 1935 trat er der Kommunistischen Partei Algeriens bei und gründete im Jahr darauf das «Theater der Arbeit». 1937 brach er mit der KP. 1938 entstand sein erstes Drama, Caligula, das 1945 uraufgeführt wurde, 1947 sein Roman «Die Pest». Neben seinen Dramen begründeten der Roman Der Fremde und der Essay Der Mythos des Sisyphos sein literarisches Ansehen. 1957 erhielt Albert Camus den Nobelpreis für Literatur. Am 4. Januar 1960 starb er bei einem Autounfall.

Das Gesamtwerk von Albert Camus liegt im Rowohlt Verlag vor.


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Von Hartmut Zimmer am 10.10.2010

Über Konventionen, Moral und Sinn

Der seinerzeitige Camus-Rezensent Sartre hatte den Fremden und Sisyphos wechselseitig stark aufeinander bezogen. Dafür sprach schon alleine der Umstand, dass zwischen den beiden Erstveröffentlichungen Camus` nur wenige Monate lagen. Und doch bilden der philosophisch-literarische "Sisyphos" und der bildhafte Fremde -auch von ihrem Ideenspektrum her- nur zwei sich überschneidende Kreise. Richtig aber bleibt, dass sich der Ideenhintergrund des Fremden nach einer vorhergehenden Lektüre des Sisyphos leichter und vollständiger erschließt. Die vom Thema der Absurdität geprägte, dunkle Grundstimmung des Fremden könnte ansonsten (zumindest bezüglich seiner ersten Abschnitte) leicht als bloße, teils die Grenzen zum Komödiantischen und Grotesken überschreitende Ironie missverstanden werden. Den Roman Camus` kennzeichnet eine geniale sprachliche Leichtigkeit, die in starkem Gegensatz zu seinem Sisyphos steht. Etliche der später auch in der Pest erscheinenden Motive sind bereits im L'étranger angelegt.
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