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Patentöchter

Im Schatten der RAF - ein Dialog.
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Produktdetails

Titel: Patentöchter
Autor/en: Julia Albrecht, Corinna Ponto

ISBN: 3462042777
EAN: 9783462042771
Im Schatten der RAF - ein Dialog.
Kiepenheuer & Witsch GmbH

14. März 2011 - gebunden - 240 Seiten

Der Mord an Jürgen Ponto und die Folgen

Ein bewegendes Buch aus der Sicht von zwei Frauen, deren Familien einst eng miteinander verbunden waren und die durch den Mord an Jürgen Ponto auseinandergerissen worden sind. Die Autorinnen werfen einen neuen Blick auf die - bis heute hauptsächlich von Außenstehenden gedeutete - Geschichte der RAF, die Rolle der Täter und die Wunden, die ihre Taten geschlagen haben.

30. Juli 1977: Jürgen Ponto empfängt Susanne Albrecht, die Tochter seines Jugendfreundes Hans-Christian Albrecht, in seinem Haus in Oberursel. Ihre Begleiter Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar schießen auf Jürgen Ponto. Corinna, seine Tochter, ist zu diesem Zeitpunkt zwanzig Jahre alt, Julia, Susannes Schwester, dreizehn Jahre.

Nach dem Mord war das Band zwischen den Familien durchschnitten. 30 Jahre danach nimmt Julia Albrecht - die Patentochter von Jürgen Ponto - Kontakt auf zu Corinna Ponto - der Patentochter von Hans-Christian Albrecht. Ein Briefwechsel entspinnt sich, eine erste Begegnung findet statt. Im Mittelpunkt ihres Buches stehen die Geschichte der RAF und der Umgang damit, die Fragen nach Schuld und den Hintergründen der Täterschaft, nach den Möglichkeiten von Aufarbeitung und Versöhnung. Und beide Frauen tauschen sich darüber aus, wie man mit den eigenen Kindern über diesen Teil der deutschen Geschichte spricht, der doch auch Teil der Geschichte ihrer Familien ist.

Täter und Opfer der RAF - der erste Dialog von Angehörigen beider Seiten
Julia Albrecht, Jahrgang 1964, hat in den vergangenen 15 Jahren in Berlin, Jerusalem und San Francisco gelebt und sowohl als Journalistin wie auch als Juristin gearbeitet. Mit ihrem Mann und ihren Kindern lebt sie heute wieder in Berlin.

»Was diesen Band zu einem ungewöhnlichen Dokument macht, ist die Tatsache, dass es die Kluft zwischen Angehörigen, die der Opfer- wie der Täterseite zuzurechnen sind, zum Ausgangspunkt einer ebenso spannungsgeladenen wie vielschichtigen Kommunikation macht. Der Leser wird zum Zeugen eines Prozesses, in dem zwei Frauen um die Zurückgewinnung der Sprache ringen. Immer wieder ist es eine Gratwanderung, die sie unternehmen müssen, um nicht selbst in den zwischen ihren Familien klaffenden moralischen Abgrund gerissen zu werden.«
Welt am Sonntag

» [...] Am Ende ist daraus ein ungewohnt offenes Buch entstanden.« Die
Tageszeiung

»Das Projekt der "Patentöchter" ist (deshalb) nicht nur privat, es ist hochpolitisch. Und es zeigt, dass die Auseinandersetzung mit dem RAF-Terror noch lange nicht abgeschlossen werden kann.«
BR-online

»[...] bemerkenswert sensible und ehrliche Annäherung, die schmerzhaftes Erinnern nicht auslässt.«
Hamburger Abendblatt

»Patentöchter ist ein bemerkenswertes Buch«
Der Westen

»Eindrückliche Offenheit«
Basler Zeitung

» [...] zutiefst bewegendes und informatives Buch [...]«
WDR 5

» Wie beide Autorinnen trotz ihres persönlichen gezeichnet-Seins durch den Terrorismus nicht nur jedes Lagerdenken umgehen, sondern kritisch reflektieren, was bisher bei der Aufarbeitung versäumt wurde, macht diese Buch besonders lesenwert.«
Deutschlandfunk
Kundenbewertungen zu Julia Albrecht, Cor… „Patentöchter“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein wichtiges und aufrichtiges Zeugnis - von Winfried Stanzick - 12.05.2011 zu Julia Albrecht, Corinna Ponto „Patentöchter“
"Im Schatten der RAF" haben sie beide gelebt und sie werden dies wohl auch ihr ganzes weiteres Leben lang tun. Corinna Ponto ist die Tochter des Bankiers Jürgen Ponto, der 1977 von einem Kommando der RAF ermordet wurde. Susanne Albrecht, eine Mittäterin, war das Patenkind von Jürgen Ponto und hatte ihre Vertrauensstellung missbraucht und ihren Genossen Zugang zu der Villa des Bankiers verschafft. Dort wurde Ponto nach einem missglückten Entführungsversuch erschossen Nach dieser Tat sind die vorher engen Verbindungen der beiden Familie Albrecht und Ponto abgerissen. Jetzt, über drei Jahrzehnte nach dieser Tat, wagen Corinna Ponto und Julia Albrecht, die Schwester der Attentäterin, einen Dialog. Es ist nicht leicht, für beide nicht. Anfangs zurückhaltend und scheu, gehen sie in ihren Briefen aufeinander zu. Viele verdrängte Gefühle kommen wieder hoch, doch für beide, das teilen sie sich immer wieder zwischen den Zeilen mit, bedeutet es auch eine unendliche Erleichterung, endlich über das sprechen und schreiben zu können, was ihr Leben aus der Bahn warf, über den Verrat und den Mord, über die Scham und die Schuld, über die Trauer und die Wut, über ein Leben im Schatten der RAF. Es ist ein bewegendes Buch, ein Zeugnis der jüngsten Zeitgeschichte unseres Landes, eine persönliches Dokumentation einer "bleiernen Zeit" und ihren politischen und persönlichen Folgen. Man muss diesen beiden Frauen danken, dass sie nach so langer Zeit den Mut bewiesen haben, miteinander in einen Dialog zu treten und ihn auch zu veröffentlichen. Sie haben damit nicht für sich selbst eine wichtige Verslöhnungsarbeit geleistet, sondern auch für das Land, in dem der RAF-Terror noch immer nicht ausreichend bearbeitet und verarbeitet ist. Julia Albrecht und Corinna Ponto ringen oft um ihre Worte, sie meinen es ehrlich miteinander und geben so ein nachahmenswertes Beispiel, wie trotz langen Schweigens und Verschweigens auch Tabuthemen bearbeitet, Schuld angesprochen werden kann und Scham nicht verschwiegen werden muss. Die Luft ist reiner und freier danach.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Dokument über eine bleierne Zeit! - von Claudine Borries - 15.03.2011 zu Julia Albrecht, Corinna Ponto „Patentöchter“
I Immer noch sind die Geschehnisse um die RAF ( Rote Armee Fraktion), die in den siebziger Jahren unsere Republik aufs Äußerste bewegten, nicht zu verstehen und nur schwer aufzuarbeiten. 1977 ermordete ein RAF Kommando den Bankier Jürgen Ponto. Susanne Albrecht, Tochter eines engen Freundes der Familie Ponto, hatte sich im Juli 1977 unter Missbrauch des Vertrauensverhältnisses, das zwischen den Familien bestand, Zugang zum Hause Ponto verschafft. Sie brachte bei ihrem Besuch zwei Mittäter herein, von denen einer nach einem missglückten Entführungsversuch Jürgen Ponto erschossen hat. Jetzt haben zwei Angehörige der in den Mord an Jürgen Ponto verwickelten Familien einen Versuch zur Annäherung gewagt. Julia Albrecht, die Schwester von Susanne Albrecht, und Corinna Ponto, Tochter des ermordeten Jürgen Ponto, haben dreißig Jahre nach der Tat in einem Dialog die unterschiedlichen Erfahrungen noch einmal lebendig werden lassen. In Briefen, Zeugnissen und bewegenden Erinnerungen schildern sie aus der jeweils eigenen Sicht ihre Wahrnehmung der Tat und der Täter. Dass die kleine Schwester von Susanne, die zur Tatzeit erst 13 Jahre alt war, unter dem Verlust der Schwester litt und sich lange Jahre geschämt hat, wenn sie dem Konterfei ihrer Schwester Susanne an jeder Litfaßsäule begegnete, kann sie glaubhaft schildern. Corinna Ponto, zur Tatzeit schon 20 Jahre alt, berichtet aus ihrer Sicht das Trauma, dem sie vom Tatzeitpunkt an ausgesetzt war. Es geht hier aber nicht nur um den Augenblick der Tat, sondern beide zeichnen ihr Familienleben nach, berichten über Herkunft, Kriegsfolgen und Aufbruchzeiten ihrer Eltern. Die Väter hatten sich im Studium kennen gelernt, wurden erfolgreiche Juristen und lebten ein komfortables Leben nach den Schrecknissen des Krieges, die sie endlich hinter sich lassen konnten. Nach der Heirat und Geburt der Kinder setzten sie ihre Beziehungen als Familienfreundschaft fort. Das furchtbare Attentat auf Jürgen Ponto wog jedoch so schwer, dass die Familienkontakte in der Folge eingestellt wurden. Julia Albrecht war das Patenkind von Jürgen Ponto, Corinna das von Hans-Christian Albrecht. In dem als Dialog bezeichneten Rückblick werden die vorhandenen Zeugnisse, Briefe und Aussagen übergangslos nebeneinander gestellt. Das verdichtet den Bericht zu einem außergewöhnlichen Dokument, in dem die so unterschiedlichen Gefühlslagen der beiden Frauen unabhängig voneinander aufgezeichnet sind. Das Leid der beiden ist tief und schmerzlich. Am Ende bleibt die Einsicht, dass die Dialogpartnerinnen in dem Kummer um den Tod des Vaters und im Bemühen um Verständnis für eine Schwester nicht in Übereinstimmung zu bringen sind. Zu widersprüchlich sind die Gefühlswelten, in denen sich die beiden bewegen. Ein aufrüttelndes Stück Zeitgeschichte liegt mit diesem Buch vor. Man sollte es lesen!
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