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Produktbild: Unter dem Vulkan | Malcolm Lowry
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Unter dem Vulkan

Roman. Mit e. Vorw. d. Autors

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Taschenbuch
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«Lieber Gott, wenn unsere Zivilisation zwei Tage nüchtern wäre, würde sie am dritten an Gewissensbissen sterben.»

Geoffrey Firmin, ehemals britischer Konsul in einer mexikanischen Stadt am Fuß des Popocatépetl, kämpft gegen seinen fortschreitenden Alkoholismus und inneren Verfall an.
Seine geschiedene Frau Yvonne, kehrt zu ihm zurück und setzt alles daran, den Mann zu retten, den sie noch immer liebt. Zusammen mit Geoffreys unstetem Halbbruder Hugh kämpft sie um sein Leben vor der Kulisse des mexikanischen Dia de los Muertos, dem Tag der Toten.

Lowrys eindringliche Prosa taucht tief ein in die Abgründe der menschlichen Seele und schafft das unvergessliche Porträt eines Mannes und einer Epoche am Rande des Zusammenbruchs. Unter dem Vulkan ist ein Meisterwerk der Moderne, das die Leser bis heute in seinen Bann zieht.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
01. Februar 1994
Sprache
deutsch
Untertitel
Roman. Mit e. Vorw. d. Autors. Originaltitel: Under the Volcano. 16. Auflage, Neuausgabe.
Auflage
16. Auflage, Neuausgabe
Seitenanzahl
464
Reihe
rororo Taschenbücher
Autor/Autorin
Malcolm Lowry
Übersetzung
Susanna Rademacher
Vorwort
Malcolm Lowry
Adaptiert von
Karin Graf
Weitere Beteiligte
Karin Graf
Verlag/Hersteller
Originaltitel
Produktart
kartoniert
Gewicht
348 g
Größe (L/B/H)
188/127/35 mm
ISBN
9783499135101

Portrait

Malcolm Lowry

wurde 1909 in Merseyde/England geboren und studierte seit 1929 in Cambridge Philosophie. 1940 zog er nach British Columbia, wo er sein bekanntestes Werk "Unter dem Vulkan" (1947) verfasste. 1954 kehrte er, vom Alkohol zerrüttet, nach England zurück, wo er am 29. Juni 1957 starb.

Pressestimmen

Eines der unvergesslichsten (. . .) Werke moderner Literatur. The New York Times

A Faustian masterpiece. Anthony Burgess

«Unter dem Vulkan» ist der Roman, den ich wohl am häufigsten in meinem Leben gelesen habe. Ich würde ihn in Zukunft gerne nicht mehr lesen, aber das wäre unmöglich, denn ich werde keine Ruhe finden, bis ich ergründet habe, worin sein verborgener Zauber liegt. Gabriel Garcia Márquez

Dieser eruptive Schreib-Stil, der selbst wie ein Vulkan-Ausbruch anmutet, wie ein radikales Umstülpen, Überlaufen des Unterbewusstseins, stilistisch abgestempelt als 'innerer Monolog' - diese Ausdrucks-Form macht aus Lowrys Aufnahme eines menschlich trüben Tatbestandes ein Stück glutheißer Dichtung. Der Spiegel

Der Roman eines zweifellos ganz ursprünglich dichterisch begabten zeitgenössischen Schreibers. Der Spiegel

Über Lowrys «Unter dem Vulkan» braut sich die Weltkatastrophe zusammen: kein Tag wie jeder andere, nicht Durchgangs-, sondern Endstation, Finale. Die Zeit

Ein großartiges, ein unwiderstehliches Buch! Robert Penn Warren

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Von Polar am 01.10.2008

DIe Hölle

Was für ein Roman. Was für eine Kraft. Was für eine Tragödie. Selbst Jahre, nachdem man ihn gelesen hat, ergreifen einen seine Bilder immer noch. In Unter dem Vulkan treffen Mythos und Wirklichkeit zusammen. Ein Schriftsteller und sein Werk spiegeln den aussichtslosen Kampf gegen den Alkohol wieder. Seien die Gründe auch noch so verschieden, immer zur Flasche greifen zu müssen, sich selbst dafür zu hassen, Familie, Arbeit, alle Kraft zu verlieren, Malcolm Lowry ist ein faszinierend ehrlicher, sprachlich meisterhafter Roman gelungen, der sich auf der Schattenseite umsieht, nachdem man sich aufgegeben hat. Lowry selbst spricht von dem unbekannten Land, in das man vordringt und aus dem man nicht zurückkehren kann. Seine Geschichte spielt in Mexiko, dreht sich um einen Ex-Konsul, seine von ihm getrennt lebende Frau und eine Liebe, die scheinbar verloren, wie wahnsinnig nach ihr schreit. Das Leben ist für den Konsul nur noch im Rausch zu ertragen. Freundschaften, Verpflichtungen, Nähe sind darin untergegangen. Wir stehen am Vorabend des Zweiten Weltkrieges, der alles mit sich in den Abgrund reißen wird. Warum dann sich nicht selbst zerstören? Nur kann eine solche Reise im Alkohol lange dauern und Dämonen tauchen auf, die immer wieder dieselbe Sehnsucht, Fragen, blassen Antworten aufwerfen. Den Konsul beim Trinken zuzusehen, seine Hilflosigkeit, die verloren geglaubte Frau zurückzugewinnen, ist erschreckend zu lesen, und verleiht einem ein Gefühl dafür, wie abgrundtief die Schwäche in einem wüten muss, um die Welt gegen sich selbst richten zu können. Lowrys Roman ist keine Anklage, er ist aus der Mitte der Hölle geschrieben. Sein Autor hat all seine Kraft darauf verwandt, ihn zu Ende zu schreiben. Und so bleibt der nie abgeschickte Brief an die Frau des Konsuls der letzte Aufschrei aus dem Nichts, bevor das Leben darin versinkt. Die Leser jedoch bekommen ein Geschenk gemacht, indem sie in sich die Nähe zum eigenen Untergang begeben, während dieser eine Allerseelentag in Quauhnahuac für den Konsul die Erlösung bringt.
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