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Der falsche Engel

Roman. Originaltitel: Cherub/Cheruwim. 2. Auflage.
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Produktdetails

Titel: Der falsche Engel
Autor/en: Polina Daschkowa

EAN: 9783841202956
Format:  EPUB
Roman.
Originaltitel: Cherub/Cheruwim.
2. Auflage.
Übersetzt von Ganna-Maria Braungardt, Polina Daschkowa
Aufbau Digital

4. Mai 2011 - epub eBook - 425 Seiten

Julia ist eine erfolgreiche Schönheitschirurgin in einer Privatklinik. Erst vor kurzem hat sie der berühmten Popsängerin Angela das zerschundenen Gesicht wieder hergerichtet. Angelas reicher Freund, ein berüchtigter Mafiaboss, hatte sie in einem Anfall von Eifersucht zusammengeschlagen. Auch Julia lebt gefährlich, wenn sie zu viel über ihn weiß. Doch damit nicht genug: Eines Tages wird sie nachdrücklich vom Geheimdienst gebeten, in einer Klinik außerhalb der Stadt das Gesicht eines Patienten zu verändern - er soll die Identität eines anderen annehmen. Bei einer zufälligen Begegnung erkennt Angela in diesem neuen Gesicht den Mann, der Anlass für ihren handgreiflichen Streit mit dem Mafioso war ...
1;Erstes Kapitel;6 2;Zweites Kapitel;14 3;Drittes Kapitel;29 4;Viertes Kapitel;38 5;Fünftes Kapitel;51 6;Sechstes Kapitel;62 7;Siebtes Kapitel;77 8;Achtes Kapitel;89 9;Neuntes Kapitel;100 10;Zehntes Kapitel;110 11;Elftes Kapitel;119 12;Zwölftes Kapitel;134 13;Dreizehntes Kapitel;144 14;Vierzehntes Kapitel;152 15;Fünfzehntes Kapitel;162 16;Sechzehntes Kapitel;178 17;Siebzehntes Kapitel;196 18;Achtzehntes Kapitel;202 19;Neunzehntes Kapitel;214 20;Zwanzigstes Kapitel;226 21;Einundzwanzigstes Kapitel;233 22;Zweiundzwanzigstes Kapitel;239 23;Dreiundzwanzigstes Kapitel;250 24;Vierundzwanzigstes Kapitel;257 25;Fünfundzwanzigstes Kapitel;272 26;Sechsundzwanzigstes Kapitel;280 27;Siebenundzwanzigstes Kapitel;287 28;Achtundzwanzigstes Kapitel;296 29;Neunundzwanzigstes Kapitel;308 30;Dreißigstes Kapitel;317 31;Einunddreißigstes Kapitel;324 32;Zweiunddreißigstes Kapitel;335 33;Dreiunddreißigstes Kapitel;347 34;Vierunddreißigstes Kapitel;357 35;Fünfunddreißigstes Kapitel;363 36;Sechsunddreißigstes Kapitel;375 37;Siebenunddreißigstes Kapitel;382 38;Achtunddreißigstes Kapitel;394 39;Neununddreißigstes Kapitel;407 40;Vierzigstes Kapitel;416


Polina Daschkowa, geboren 1960, wird auch gerne als Königin des russischen Krimis bezeichnet. Sie studierte am Gorki-Literaturinstitut in Moskau und arbeitete als Dolmetscherin und Übersetzerin, bevor sie zur beliebtesten russischen Krimiautorin avancierte. Sie lebt in Moskau.

Erstes Kapitel


Eine weiße Flamme zuckte auf, aber vollkommen lautlos. Der Scharfschütze hatte einen Schalldämpfer aufgesetzt und feuerte ununterbrochen. Immer auf ein und denselben Punkt. Die weißen Blitze dehnten sich zu zitternden langen Strichen und flossen langsam dahin, zu langsam für eine Schießerei – wie es nur im Traum geschieht.

Sergej versuchte das Dickicht des Traums zu durchbrechen, er begann die Feuerstriche zu zählen, und bei sieben merkte er, dass seine Augen längst offen waren; es gab keine Schüsse, nur eine Reihe gleichförmiger eisiger Lichter.

Er spürte weder Arme noch Beine, er schien überhaupt keinen Körper mehr zu haben. Wahrscheinlich lag er noch am Fuß des kahlen Berges am Dorfrand, und sein Skelett wurde von verwilderten Hunden abgenagt, die sich zu Beginn des Krieges von ihren Ketten vor den verlassenen und verbrannten Häusern losgerissen hatten und nun in Rudeln über Tote und Lebende herfielen.

Major Loginow war tot, anders konnte es nicht sein. Er war gefallen, und seine unsterbliche Seele passierte nun einen langen schmalen Tunnel, flog hindurch wie eine Kugel durch einen Gewehrlauf, aber tausendmal langsamer. So war das also – wie schön, so still und überhaupt nicht beängstigend.

Indessen zersplitterte die Stille, und Sergej vernahm ein gleichmäßiges Gummigeraschel, dann entferntes, undeutliches Gemurmel. Die Geräusche traten allmählich hervor, wie die Konturen auf einem Abziehbild.

»Gib ihm einstweilen weiter Glucose und beobachte Blutdruck und Herz«, sagte ein munterer Bariton mit leichtem kaukasischem Akzent. »In ein paar Stunden, wenn die Narkose nachlässt, verabreichst du ihm was gegen die Schmerzen. Das wars, Katja, ich geh jetzt essen. Heute Abend schaue ich wieder bei ihm vorbei.«

»Al
les klar, Hamlet Rubenowitsch«, antwortete ein heller Sopran eifrig.

»Alles klar, alles klar«, knurrte der Bariton, während er sich entfernte, »pass auf, dass seine Nähte anständig versorgt werden. Ich vollbringe nicht jeden Tag solche Wunder. Eine intrakortikale Transplantation, das ist was anderes, als eine Verstauchung richten.«

»Keine Sorge, Hamlet, geht alles in Ordnung!«

Die langen Lichter schwebten noch immer langsam über seinem Kopf dahin. Dann erschien ein junges rundes Gesicht mit blauen Augen, gelbblondem Schopf und kleinen Sommersprossen.

»Hallo«, sagte das Mädchen und lächelte, »wie fühlen wir uns?«

»Meine Beine«, hauchte er.

»Gib nicht an, dir tut noch nichts weh!« Das Mädchen schüttelte den Kopf und machte ein strenges Gesicht.

»Nein«, stimmte er zu, »es tut nichts weh.«

»Was hast du dann?«

»Sind Sie noch da?«

»Na klar!« Wieder ein Lächeln, übers ganze Gesicht – kleine, blendendweiße Zähne. »Intrakortikale Transplantation nach der Methode von Doktor Awanessow.«

Das klang rätselhaft, aber überzeugend.

Er atmete gierig durch die Nase ein. Es roch nach Kaliumpermanganat und Seife. Alles war seltsam und neu, selbst das eigene Atmen. Der Körper gewann an Gewicht, an Schwere, und irgendwo tief drinnen, im Knochenmark, erwachte der Schmerz. Er saß in den Beinen, kroch bis zur Leibesmitte und wurde schwächer. Dann begann schmerzfreies Gebiet. Der Rest war heil.

Das Rollbett blieb stehen. Der weiße Flur endete in einer grell erleuchteten Sackgasse.

Die Augen waren erschöpft vom Licht, die Lider schwer, die Decke schwankte und entschwebte. Sergej hörte neue Stimmen, nun wie aus der Ferne, obwoh
l er begriff, dass sie ganz nah waren, und spürte, wie er umgebettet wurde. Er versuchte sich zu bewegen, den Arm zu heben, aber sein Körper gehorchte ihm nicht.

»Zappel nicht so rum, ich muss den Tropf anbringen«, sagte die vertraute Frauenstimme direkt neben seinem Ohr. »Du bist im Hospital, auf der Intensivstation.«

»Was ist mit mir passiert?«

»Es ist jedenfalls vorbei. Jetzt ist alles in Ordnung.«

»Erzähls mir«, bat er, nur mit Mühe die Zunge bewegend, »wie bin ich hierhergekommen? Was ist das für ein Hospital?«

»Na schön.« Sie setzte sich auf einen Stuhl neben seinem Bett. »Reden darfst du noch nicht, aber zuhören schon. Ich werde reden, und du versuchst einzuschlafen. Gut?«

Er schloss zustimmend die Augen.

»Du lagst im Koma, du hast eine schwere Operation hinter dir. Das Schlimmste ist überstanden. Du solltest dich freuen wie ein Kind. Sie haben dich quasi Stück für Stück wieder zusammengeflickt. Anfangs war gar nicht daran zu denken, deine Beine zu retten. Manche haben bezweifelt, dass du überhaupt aus dem Koma erwachst. In diesem Zustand konntest du natürlich nicht operiert werden. Es wurde ein Konsilium einberufen. Und da erschien seine Majestät Doktor Awanessow. Er kam aus dem Urlaub, untersuchte dich und sagte: Warum amputieren? Neue Beine wachsen ihm schließlich nicht. Und weißt du, wie du deine Zustimmung geäußert hast? Du bist aus dem Koma erwacht.«

Zum ersten Mal seit Monaten schlief Major Loginow ruhig ein.

 

In einer regnerischen Märznacht trat ein nackter junger Mann auf den Balkon im dritten Stock eines hohen Ziegelbaus am Stadtrand von Moskau, zündete sich eine Zigarette an und schaute auf den menschenleeren, großzügig beleuchteten Hof. Unter den vielen A
utos funkelte sein neuer silbergrauer VW Beetle. Er hatte sich den Wagen vor einer Woche gekauft, und die kindliche Freude am neuen Spielzeug hielt noch an.

Stanislaw Gerassimow war sechsunddreißig, sah aber zehn Jahre jünger aus und fühlte sich wie ein kleiner Junge. Er war um halb drei von einem bösen Traum erwacht. Er hatte geträumt, dass ihm die Zähne ausfielen. Er sah deutlich vor sich, wie er sie in die Hand spuckte und in seinem Mund die nackten, geschwollenen Kiefer mit den empfindlichen Wundmalen zurückblieben. Er erwachte schweißnass, blieb noch fünf Minuten liegen, schaute an die Decke und tastete mit der Zunge seine gleichmäßigen, kräftigen Zähne ab. Um sich endgültig zu beruhigen, ging er auf den Balkon, nackt wie er war, weil er sich in der fremden Wohnung schlecht auskannte und nicht sofort einen Bademantel fand, nicht einmal seinen eigenen Slip. Die eisigkalte Luft war angenehm erfrischend, auf dem Fensterbrett entdeckte er Zigaretten, zündete sich eine an, beugte sich über die Brüstung und bewunderte sein nagelneues Auto.

»Ein toller Wagen«, murmelte er fröstelnd. »Welcher Idiot hat behauptet, der sei nur was für Frauen?« Er gähnte, drückte die Zigarette aus und wollte schon hineingehen, als er eilige, leichte Schritte hörte und gedämpfte Stimmen. Im nächsten Augenblick traten zwei Männer in den Lichtkegel. Stanislaw sah dunkle, bis zu den Augen heruntergezogene Stoffmützen, Jogginghosen mit Streifen an der Seite und Joggingjacken. Einer der beiden trug eine kleine Tasche über der Schulter. Sie blieben vor dem Volkswagen stehen, hockten sich hin und schauten unter das Auto.

Den Wagen zu stehlen war faktisch unmöglich. Außerdem war er viel zu auffällig. Beetles, noch dazu in Silbergrau, gab es in Moskau nur ganz wenige.

Na los, ihr Schwachköpf
e, probierts nur, dachte Stanislaw schadenfroh. Gleich geht die Alarmanlage los, und ihr seid wie der Blitz weg …

Kurz darauf wurde ihm heiß. Er begriff, dass die beiden den Wagen gar nicht stehlen wollten. Der eine legte sich auf den nassen Asphalt und kroch unter das Auto. Der andere blieb daneben hocken.

Die Hitze wich einem Anfall von Schüttelfrost. Stanislaw beugte sich über die Balkonbrüstung und wollte rufen: »Hallo! He, Männer, was soll das?« Doch nun erhob sich der Hockende und legte den Kopf in den Nacken, und Stas sprang ohne einen Laut zurück. Als er wieder hinuntersah, war niemand mehr auf dem Hof.

 

Er ging zurück ins Zimmer und rief die Miliz an. Die Einsatzgruppe kam nach zehn Minuten, und nach weiteren zwanzig Minuten traf ein Spezialistenteam des FSB ein, das am Boden des Wagens eine ziemlich starke Sprengladung entdeckte.

»Tja, Stanislaw Wladimirowitsch, herzlichen Glückwunsch«, sagte der junge lächelnde FSB-Ermittler, »das Zeug hat eine Sprengkraft von rund dreihundert Gramm TNT.«

»Vielen Dank«, erwiderte Stanislaw ironisch.

»Schade, dass Sie die Täter so schlecht gesehen haben. Schade!« Der FSB-Mann schüttelte den Kopf und schnalzte mit der Zunge. »Sonst könnten wir gleich ein Phantombild anfertigen. Konnten Sie die Gesichter wirklich gar nicht erkennen?«

»Nein«, erwiderte...


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