Der weltweite Trend geht in Richtung inklusiver Schulen, in der behinderte und benachteiligte Schüler/innen gemeinsam mit allen lernen. In Deutschland sind alle Schulträger und Schulen aufgefordert, Inklusionsrichtlinien für die Umsetzung zu erstellen, denn die von Deutschland unterzeichnete UN-Konvention gibt insbesondere behinderten Kindern das einklagbare Recht auf eine Regelbeschulung.
Eine inklusive Schule aber will mehr: Sie ist eine bildungsgerechte Schule, in der auch alle anderen Benachteiligungen aufgehoben werden sollen. Kersten Reich zeigt Ihnen am Beispiel des »School Board of Toronto«: wie eine solche Schule aussehen könnte, welche Standards und Regeln auf den Ebenen der Verwaltung, des Schulträgers bis konkret in die Schule hinein gelten sollten und wie sich diese praktisch umsetzen lassen.
Aus dem Inhalt:
. Inklusion und Bildungsgerechtigkeit
. Ein Leitbild für Inklusion
. Standards der Inklusion
. Regeln der Umsetzung der Standards für die Praxis
. Verfahren zur Einführung von Inklusion auf der Schulebene, der Verwaltungsebene, der Landesebene
Inhaltsverzeichnis
1;Inhalt;6 2;Vorwort;8 3;Teil I Begründung von Inklusion;13 3.1;1. Inklusion und Bildungsgerechtigkeit eine Einführung;13 3.2;2. Ein verbindliches Leitbild der Inklusion;49 3.3;3. Fünf notwendige Standards der Inklusion;55 3.3.1;3.1 Ethnokulturelle Gerechtigkeit ausüben und Antirassismus stärken;55 3.3.2;3.2 Geschlechtergerechtigkeit herstellen und Sexismus ausschließen;59 3.3.3;3.3 Diversität in den sozialen Lebensformen zulassen und Diskriminierungen in den sexuellen Orientierungen verhindern;69 3.3.4;3.4 Sozio-ökonomische Chancengerechtigkeit erweitern;74 3.3.5;3.5 Chancengerechtigkeit von Menschen mit Behinderungen herstellen;79 3.4;4. Regeln zur Umsetzung der Standards;92 3.4.1;4.1 Verpflichtung auf das Leitbild, Leitlinien und Praktiken;94 3.4.2;4.2 Leitungs- und Lenkungsaufgaben;97 3.4.3;4.3 Dialogische Partizipation und Partnerschaften;99 3.4.4;4.4 Das Curriculum;102 3.4.5;4.5 Die Sprache und die Sprachvielfalt der Lernenden und Lehrenden;110 3.4.6;4.6 Evaluation, Profile, Schullaufbahnen;112 3.4.7;4.7 Begleitung und Beratung;115 3.4.8;4.8 Einstellung und Förderung von Lehrenden;117 3.4.9;4.9 Entwicklung der Kompetenzen der Beschäftigten im Blick auf die Standards;120 3.4.10;4.10 Beseitigung von Hindernissen, Abwehr von Missbrauchsfällen, Beschwerdemanagement;122 4;Teil II Praktische Umsetzung von Inklusion;124 4.1;5. Verfahren zur Einführung von Inklusion und Bildungsgerechtigkeit;124 4.1.1;5.1 Checkliste Inklusion: Standards, Verpflichtungen und Regeln;124 4.1.2;5.2 Das Virtuelle Schulboard als Umsetzungsrahmen;126 4.1.3;5.3 Was tun, wenn die Ebenen nicht zusammenarbeiten?;145 4.2;6. Schule: Mit dem Index für Inklusion beginnen;148 4.2.1;6.1 Veränderung gestalten: Inklusive Schulentwicklungsprozesse;148 4.2.2;6.2 Der Index für Inklusion im Überblick;160 4.2.3;6.3 Die Adaption des Index für Inklusion in Deutschland;172 4.2.4;6.4 Der aktuelle Index for Inclusion in dritter Auflage;181 4.3;7. Kommunale Strategien: Regionale Inklusionsplanung verbindlich gesta
lten;206 4.3.1;7.1 Bedingungen für Inklusion in Deutschland;206 4.3.2;7.2 Grundqualitäten und Strukturmerkmale kommunaler Inklusionsplanung;211 4.3.3;7.3 Der Kommunale Index für Inklusion als Nordstern, Impuls und methodisches Instrument;217 4.3.4;7.4 ... was den Menschen wichtig ist;220 4.4;8. Partizipation ist die Lösung nicht das Problem;221 5;Autorenverzeichnis;227 6;Literaturverzeichnis;229