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Am Samstag kam das Sams zurück

von Paul Maar
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Produktdetails

Titel: Am Samstag kam das Sams zurück
Autor/en: Paul Maar

EAN: 9783862745753
Format:  EPUB
Verlag Friedrich Oetinger

1. Mai 2012 - epub eBook - 160 Seiten

Weil am Sonntag die Sonne scheint, am Montag Herr Mon zu Besuch kommt, am Dienstag Dienst ist und am Mittwoch Wochenmitte, weil es am Donnerstag donnert und am Freitag frei gibt - deswegen, aber auch nur deswegen kommt am Samstag das Sams zurück, jenes kleine rüsselnasige Wesen mit den roten Stachelhaaren, das der brave Herr Taschenbier gleich beim ersten Besuch so lieb gewonnen hat. Zum Glück hat es sich überhaupt nicht verändert, das Sams, nur dass es sich jetzt auch auf komplizierte Wunschmaschinen versteht. Und Herrn Taschenbier schließlich hilft, selbst für die Erfüllung seiner Wünsche zu sorgen.
Paul Maar ist einer der beliebtesten und erfolgreichsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Er wurde 1937 in Schweinfurt geboren, studierte Malerei und Kunstgeschichte und war einige Jahre als Lehrer und Kunsterzieher an einem Gymnasium tätig, bevor er den Sprung wagte, sich als freier Autor und Illustrator ganz auf seine künstlerische Arbeit zu konzentrieren. Der Schritt hat sich gelohnt! Sein Werk wurde mit zahlreichen bedeutenden Auszeichnungen gewürdigt, u.a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis, dem Friedrich-Rückert-Preis und dem E.T.A.-Hoffmann-Preis. Für seine Verdienste um Kunst und Bildung wurde er vom Bayerischen Staatsministerium geehrt.

1. KAPITEL

Donner am Donnerstag

Am Sonntag schien die Sonne.

Am Montag, im Büro, war Herr Taschenbier so unruhig, dass es sogar seinem Chef auffiel.

»Was ist los mit Ihnen, Taschenbier?«, fragte er. »Alle fünf Minuten sehen Sie nach der Uhr. So geht das jetzt jeden Montag!«

»Aber erst seit drei Wochen«, berichtigte Herr Taschenbier. »Wissen Sie, ich bin nämlich verabredet.«

»Sie sind seit drei Wochen jeden Montag verabredet, oder sind Sie seit drei Wochen für diesen Montag verabredet? Ich verstehe das nicht ganz«, sagte der Chef.

»Das kann man auch nicht verstehen«, sagte Herr Taschenbier und schrieb einfach weiter.

Als es endlich fünf Uhr schlug, zog er hastig seine Jacke an, stürzte aus dem Büro, rannte nach Hause, stürmte durch die Haustür und rief schon im Treppenhaus: »Frau Rotkohl, Frau Rotkohl!«

Frau Rotkohl, die Vermieterin, streckte den Kopf aus der Wohnungstür. »Was ist los?«, fragte sie. »Sie haben übrigens vergessen, Ihre Schuhe abzutreten!«

Herr Taschenbier trat ein paar Schritte zurück auf den Schuhabtreter und fragte von dort: »Ist Herr Mon schon gekommen?«

»Herr Mon? Kommt der denn schon wieder?«, rief Frau Rotkohl. »Das geht jetzt schon seit drei Wochen so: Jeden Montag kommt dieser Mon. Wenn das so weitergeht, lasse ich mir bald Miete von diesem Herrn bezahlen; er wohnt ja schon fast hier!«

»Keine Sorge! Wenn alles gut geht, wird er heute zum letzten Mal kommen müssen«, tröstete Herr Taschenbier sie.

»Wenn alles gut geht?«, wiederholte Frau Rotkohl. »Wollen Sie denn, dass er heute zum letzten Mal kommt?«

»Ja, natürlich!«

»Wieso laden Sie ihn dann ständ
ig ein, wenn Sie ihn nicht leiden können?«

»Aber ich kann ihn doch gut leiden!«

»Sie haben doch eben gesagt, Sie wünschten, er käme zum letzten Mal«, sagte Frau Rotkohl. »Und trotzdem können Sie ihn gut leiden? Soll er nun kommen oder nicht? Das versteh ich nicht ganz.«

»Das kann man auch nicht verstehen«, sagte Herr Taschenbier nun schon zum zweiten Mal an diesem Nachmittag. »Aber ich will versuchen, es zu erklären: Ich wünsche mir nur, dass diesmal endlich alles gut geht. Dass nicht alles schiefgeht wie in den vergangenen drei Wochen!«

»Schiefgeht?«, fragte Frau Rotkohl neugierig. »Davon habe ich ja gar nichts gemerkt! Was ist denn alles schiefgegangen?«

»Alles«, sagte er ärgerlich. »Aber auch alles!«

»Alles?«, fragte sie. »Ja, erzählen Sie doch mal!«

»Die erste Woche hatte ganz richtig angefangen«, begann Herr Taschenbier. »Am Sonntag schien nämlich die Sonne. Aber schon am Sonntagabend gab es die ganz große Panne!«

»Eine Panne? Wie denn? Lassen Sie sich doch nicht jedes Wort einzeln aus dem Hals ziehen!«

»Herr Mon wollte besonders pünktlich sein ...«

»Und dann?«, drängte sie.

»Und kam schon am Sonntagabend«, vollendete er den Satz mit einem tiefen Seufzer.

»Und dann?«, fragte Frau Rotkohl gespannt.

»Und dann? Nichts und dann! Das war schließlich schlimm genug«, rief Herr Taschenbier. »Am Sonntag Herr Mon, damit war die ganze Woche verdorben.«

Frau Rotkohl schüttelte missbilligend den Kopf. »Ihnen kann man aber auch gar nichts recht machen«, sagte sie vorwurfsvoll. »Kommt Herr Mon nicht ganz pünktlich, sind Sie in höchster Aufr
egung. Kommt er zu früh, verdirbt er Ihnen gar die ganze Woche! – Und was passierte in der Woche danach? Ist er da wieder zu früh gekommen?«

»Die zweite Woche hatte so schön angefangen!«, schwärmte Herr Taschenbier. »Am Sonntag schien die Sonne, und Herr Mon kam pünktlich am Montag. Aber am Dienstag – stellen Sie sich vor: Am Dienstag war ein Feiertag, und ich hatte frei. Was sagen Sie dazu?!«

»Was soll ich dazu sagen? Schön, dass Sie mal nicht arbeiten mussten.«

»Schön nennen Sie das?«, rief Herr Taschenbier und schüttelte sich schaudern. »Nein: abscheulich, geradezu entsetzlich!«

»Sonst freuen Sie sich über jeden freien Tag«, sagte Frau Rotkohl verständnislos.

»Aber nur am Freitag. Am Dienstag Dienst und am Freitag frei, so wäre es korrekt gewesen.«

»Ich verstehe überhaupt nichts«, stellte Frau Rotkohl fest.

»Ich sagte es ja schon: Das kann man auch nicht verstehen«, wiederholte Herr Taschenbier.

»Schildern Sie mir mal die dritte Woche«, schlug Frau Rotkohl vor. »Vielleicht verstehe ich es dann.«

»Die dritte Woche war die schlimmste«, sagte Herr Taschenbier. »Am Sonntag gab es ein Gewitter, es hat den halben Nachmittag gedonnert.«

»Ja, scheußlich, ich erinnere mich«, bestätigte Frau Rotkohl.

»Aber nicht nur das: Am Donnerstag schien auch noch die Sonne!«, sagte Herr Taschenbier anklagend.

Frau Rotkohl war verblüfft. »Die Sonne? Wieso?«, fragte sie. »Hatten Sie was dagegen?«

»Und ob ich was dagegen hatte!«, sagte Herr Taschenbier aufgebracht. »Am Sonntag Donner, das ist schon schlimm genug. Aber am Donnerstag auch noch Sonne, das ist eine doppelte Gemeinheit, eine U
nverschämtheit!«

»Jetzt verstehe ich noch weniger als vorher. Falls das überhaupt möglich ist, denn vorher habe ich schon nichts verstanden«, sagte Frau Rotkohl. »Über Regen regen Sie sich auf ...«

»Über Donner!«, verbesserte Herr Taschenbier.

»Sonnenschein scheinen Sie nicht zu mögen – was wollen Sie überhaupt für ein Wetter? Viel bleibt ja wirklich nicht mehr übrig.«

»Ich sehe schon: Sie verstehen mich auch nicht«, sagte Herr Taschenbier beleidigt, drehte sich um, ging in sein Zimmer und ließ Frau Rotkohl ratlos im Flur zurück.

Er hatte seine Zimmertür noch nicht ganz geschlossen, da klingelte es stürmisch an der Haustür.

Herr Taschenbier stürzte aus seinem Zimmer und rannte so schnell an Frau Rotkohl vorbei, dass sie es gar nicht schaffte, sich über das lang anhaltende Klingeln zu beschweren.

»Das ist Herr Mon! Das ist für mich!«, schrie er und riss die Haustür auf.

Draußen stand wirklich Herr Mon.

»Hallo, Taschenbier, alter Junge! Du bekommst gleich etwas zu tragen«, rief er laut und fröhlich und drückte Herrn Taschenbier einen riesigen Koffer in die eine und einen Vogelkäfig in die andere Hand. »Na, wie geht’s? Gut, wie man sieht!«

Herr Taschenbier schaute verblüfft den Koffer in seiner Hand, den Vogelkäfig und schließlich Herrn Mon an. Was sollte er antworten? Herr Mon hatte seine Frage ja gleich selbst beantwortet. So sagte er nur: »Hallo, Mon! Wirklich nett, dass du gekommen bist!«

»Ja, das ist nett«, bestätigte Herr Mon. »Kannst du auch den Hamsterkäfig nehmen, damit ich Klärchen und das Meerschwein aus dem Auto holen kann? Ja, das geht gut«, beantwortete er seine Frage schon wieder selbst und
klemmte Herrn Taschenbier einen Hamsterkäfig unter den Arm.

»Wer ist denn Klärchen?«, fragte Herr Taschenbier.

»Eine neue weiße Maus, du wirst sie gleich kennenlernen, alter Junge«, versprach Herr Mon. »Und pass auf, dass Herr Kules dem Hamster Andi nichts tut!«

»Herr Kules?«, rief Herr Taschenbier verzweifelt.

»Der Papagei! Hast du den nicht schon vorletzten Montag kennengelernt? Ach nein, das war ja Moppel. Der hier sollte eigentlich Herkules heißen, aber er spricht seinen Namen immer so komisch aus. Sag doch mal Guten Tag!«

»Guten Tag«, sagte Herr Taschenbier artig.

»Doch nicht du, ich meine Herrn Kules«, sagte Herr Mon, und wirklich schrie der Papagei gleich drei Mal hintereinander »Gutentaaag, Herr Kules!« aus dem Käfig.

»Guten Tag, Herr Kules«, sagte Herr Taschenbier noch einmal und hob den Vogelkäfig ein bisschen höher, damit der Papagei sehen konnte, wie er ihm zunickte. Dabei rutschte ihm der Hamsterkäfig unter dem Arm weg.

»Vorsicht, der Käfig rutscht. Achtung, Andi festhalten!«, schrie Herr Mon, machte zwei hastige Schritte, fing knapp über dem Boden den stürzenden Käfig auf und drückte ihn gleich Frau Rotkohl in die Hand, die soeben in der Haustür erschienen war, um nach dem Rechten zu sehen.

»Hallo, hallo«, sagte er. »Schön, dass Sie sich auch mal sehen lassen. Können Sie ganz kurz den Käfig halten? Ja, das können Sie. Klärchen soll nämlich nicht länger warten.«

Und schon rannte er zurück zum Auto.

Frau Rotkohl hielt den Käfig weit von sich, starrte entgeistert erst auf den Hamster Andi, der in einem Hamsterrad Runden drehte, dann auf Herrn Taschenbier, der mit dem großen Koffer und dem Vogelkäfig neben ihr sta
nd. Sie holte gerade tief Luft, um so richtig loszuschimpfen, da kam Herr Mon schon mit einem großen Pappkarton vom Auto zurück, nahm ihr den Käfig aus den Händen und rief fröhlich: »Na, wollen wir hineingehen? Ja, das wollen wir. Auf geht’s!«

Und noch ehe Frau Rotkohl einen Ton herausgebracht hatte, war er mit Käfig und Karton im Treppenhaus verschwunden. Herr Taschenbier folgte ihm ächzend mit dem schweren Koffer und dem Vogelkäfig.

Frau Rotkohl hatte sich inzwischen von ihrem Schrecken erholt und rief den beiden nach: »Was bilden Sie sich eigentlich ein? Sie können nicht einfach Ihren Käfig auf mir abstellen, ich bin doch nicht Ihr Hamsterhalter!«

Dann merkte sie aber, dass ihr Schimpfen diesmal zu spät kam, und ging kopfschüttelnd zurück ins Haus.

»Deine Zimmerwirtin mag wohl keine Hamster? Ja, das stimmt«, bemerkte Herr Mon, als sie die Tür von Herrn Taschenbiers Zimmer hinter sich geschlossen hatten. »Dann müsste sie sich...


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