Zwischen den Schatten Roms und den goldenen Nebeln Venedigs: Vier junge Außenseiter kämpfen um Freiheit, Würde und ein Stück vom Himmel. Rom, 1515. Im stinkenden Labyrinth der Gassen überleben Mercurio, Benedetta, Zolfo und Ercole von Diebstahl, Mut und Hoffnung. Sie sind Waisen, Ausgestoßene, niemandem verpflichtet außer sich selbst. Als ein riskanter Coup ihr Leben aus den Fugen reißt, bleibt ihnen nur die Flucht: Richtung Adria, Richtung Venedig, wo Träume und Gefahren sich im Nebel verbergen. Während Söldner, Priester und Händler ihre eigenen Intrigen spinnen, sucht Mercurio mehr als nur ein neues Leben. Dort ist auch Giuditta, Tochter eines jüdischen Arztes und selbst auf der Flucht vor Vorurteilen, Schuld und Vergangenheit. Ihre Wege kreuzen sich und nichts ist mehr sicher. Nicht auf den Kanälen, nicht in den Gassen, nicht im eigenen Herzen. Luca Di Fulvio entfaltet mit Das Mädchen, das den Himmel berührte ein farbenprächtiges Panorama der Renaissance: voller Dreck und Glanz, voller Gefahr und Sehnsucht. Ein Roman, der den Geruch der Straßen, das Flackern der Hoffnung und den Schmerz der Ausgestoßenen spürbar macht und zeigt, dass selbst im tiefsten Schatten ein Blick zum Himmel alles verändern kann.