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Der menschliche Makel

Roman. Ausgezeichnet mit dem PEN/Faulkner Award 2001. Ori…
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Produktdetails

Titel: Der menschliche Makel
Autor/en: Philip Roth

ISBN: 3499231654
EAN: 9783499231650
Roman. Ausgezeichnet mit dem PEN/Faulkner Award 2001.
Originaltitel: The Human Stain.
'rororo Taschenbücher'. 'Die amerikanische Trilogie'.
Übersetzt von Dirk van Gunsteren
Rowohlt Taschenbuch

24. September 2003 - kartoniert - 400 Seiten

»Philip Roth ist schlicht und einfach
der größte Romancier, der heute in
englischer Sprache schreibt.«
LOUIS BEGLEY IN DER FAZ
Im Jahr 1998, als Amerika sich angesichts der drohenden Amtsenthebung seines Präsidenten einer Ekstase der Scheinheiligkeit hingibt, wird in einem
neuenglischen Städtchen Coleman Silk, ein in Eh-
ren ergrauter Professor für klassische Literatur,
zum Rücktritt gezwungen. Der gegen ihn erhobene Vorwurf lautet, er sei ein Rassist. Dieser Vorwurf ist falsch, doch die Wahrheit über Silk würde selbst seine unerbittlichsten Feinde überraschen.
»Wahnsinnig und ergreifend wie
Dostojewski oder Dickens. Besser
geht's nicht!« SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
1998 erhielt Philip Roth für <Amerikanisches Idyll> den Pulitzerpreis. Im gleichen Jahr wurde ihm im Weißen Haus die National Medal of Arts verliehen, und 2001 erhielt er die höchste Auszeichnung der American Academy of Arts and Letters, die Gold Medal, mit der unter anderem John Dos Passos, William Faulkner und Saul Bellow ausgezeichnet worden sind. Er hat zweimal den National Book Award und den National Book Critics Circle Award erhalten und dreimal den PEN/Faulkner Award und außerdem den PEN/Nabokov Award und den PEN/Saul Bellow Award. 2011 wurde ihm der Man Booker International Prize verliehen. Philip Roth ist der einzige lebende Amerikaner, dessen Werk in einer umfassenden, maßgeblichen Gesamtausgabe von der Library of America herausgegeben wird.

Was für ein Roman! Was für ein ungeheurer, großartiger, menschenkluger Roman!! Die Welt
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Chamäleon - von Polar - 11.08.2007 zu Philip Roth „Der menschliche Makel“
Mit Der menschliche Makel krönte Roth eine Reihe von Romanen, die er in den Jahren zuvor geschrieben hatte, und bereicherte sein Kaleidoskop menschlicher Schicksale um Coleman Silk, dessen unbedachte rassistische Äußerung vor dem Hintergrund eigener verheimlichter afroamerikanischer Wurzeln an Zynismus kaum zu überbieten ist. Wie ist eine Gesellschaft beschaffen, daß einer aus ihrer Mitte sich selbst verleugnet, nur weil er vom Rand weg will, die Ausgrenzung nicht erträgt, die eigene Familie versteckt, nur weil seine Hautfarbe heller ist, so daß er als Weißer durchgeht. Coleman begehrt gegen sein Schicksal auf, so kann man das sehen, er schlägt anderen Menschen Wunden, lügt, betrügt, um sein eigenes Leben zu forcieren, so kann man das auch sehen. Philip Roth Kunst besteht darin, daß er nicht abwägt, daß er Colemans Leben als etwas beschreibt, in dem das eine nicht ohne das andere möglich ist. Ein Trickser, ein Wandelbarer, ein Eingesperrter. Am Ende schließt sich der Kreis. Seine späte Liebe zu Faunia findet er wieder am Rand statt, mißbilligt von den eigenen Kindern. Im Amerika des Bill Clintons, wo die Saubermänner sich der Medien bedienen, um Scharfrichter zu spielen, indem sie die Moral vor sich hertragen, erzählt Roth von einer zufälligen Selbsthinrichtung. Dem perfekten Mr. Coleman unterläuft ein Lapsus, über den er stürzt. Am Ende zahlt jeder den Preis, für das bißchen Leben, daß er zu nehmen gewagt hat.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Zwei Wochen sind es, - von Christine Rusch-Walter (ameis buchEcke) - 26.11.2006 zu Philip Roth „Der menschliche Makel“
die das Leben des Universitätsprofessors Coleman Silk von einem Moment zum anderen verändern. "Dunkle Gestalten" mit diesen Worten hat er zwei Studentinnen bezeichnet, die nicht zu seinem Seminar gekommen waren. Was er nicht wusste, sie sind Afroamerikanerinnen. Nun beginnt die Hetzjagd auf den Dozenten, der als Rassist bezeichnet wird. Coleman weist die Vorwürfe weit von sich. Er ist wütend und verbittert. Was keiner weiß, was er aber als existenziellen Makel ansieht: Er ist selbst kein Weißer, sondern ein hellhäutiger Schwarzer. Ein Leben lang konnte er seine Mitmenschen täuschen, selbst seine Frau und seine Kinder. Philip Roth beschränkt sich bei der Beschreibung des gesellschaftlichen Lebens in den USA auf nur sehr wenige Personen, doch diese schildert er mit unglaublicher Tiefenschärfe; seine Familie, von der er sich lossagt, seine Geliebte Faunia, die gerade halb so alt ist wie er, eifersüchtig von ihrem Ex-Ehemann Les, einem Vietnam Veteranen, verfolgt wird und ebenfalls ein Geheimnis in sich trägt. Um den Erinnerungen ihrer Kindheit zu entfliehen, gibt sie vor, das Lesen verlernt zu haben. Der Roman ist keine schnelle Lektüre, aber er fängt den Leser schon nach wenigen Seiten ein und hinterlässt Spuren.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein ganz besonderer Roman - von Petra Lauinger (Buchhandlung Viola Taube) - 09.11.2006 zu Philip Roth „Der menschliche Makel“
"Dunkle Gestalten, die das Seminarlicht scheuen"- diese Aussage ist es, die dem Dekan und Professor Coleman Silk zum Verhängnis wird. Die stets abwesenden Studenten, die er also nie zuvor gesehen hat, sind Schwarze und Coleman Silk steht nun als Rassist da, der unehrenhaft aus dem College entlassen wird. Die Verbitterung, die die Rassismus Anklage mit sich bringt, wird noch durch den Tod seiner Frau verstärkt. Außerdem hat Coleman ein Geheimnis, das nicht einmal seine Frau und seine Kinder kennen: Coleman selbst ist ein hellhäutiger Schwarzer, der sich seit seiner Zeit beim Militär als jüdischstämmiger Amerikaner ausgibt und seine Herkunft, seine Mutter und Geschwister verleugnet. Dies ist nur ein Teil des vielfältigen Romans. Es kommen zwar nur wenige Personen vor, doch diese schildert Philip Roth unglaublich tiefgehend und lebendig. Die Geschichte seiner "richtigen" Familie erzählt er genauso einfühlend und spannend wie das Verhältnis Colmans zu einer viel jüngeren Frau und die ihres Exmannes, ein Vietnam-Veteran, der es nicht erträgt, dass sie mit einem "alten Juden" verkehrt. Noch mehr zu erzählen würde zu viel von der Lesefreude vorwegnehmen, die man bei der Lektüre diese Buches einfach hat. Ein ganz besonderer Roman.
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