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Doyle - Sherlock Holmes - Gesammelte Werke

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Produktdetails

Titel: Doyle - Sherlock Holmes - Gesammelte Werke
Autor/en: Arthur Conan Doyle

EAN: 9783730690512
Format:  EPUB
Übersetzt von Margarete Jacobi, Rudolf Lautenbach, Adolf Gleiner
Random House ebook

7. Juli 2013 - epub eBook - 1008 Seiten

Sherlock Holmes, das ist der Inbegriff des Detektivs in der Literatur. Und das ist ein Universum aus mehreren Romanen und Dutzenden Erzählungen, an dem Arthur Conan Doyle sein Leben lang geschrieben hat. Mit Scharfsinn und Kombinationsgabe lösen Sherlock Holmes und sein Freund Dr. Watson jeden noch so vertrackten Fall, ob es um den Hund der Baskervilles geht oder das getupfte Band. Keine Romanfigur wurde häufiger zum Leinwandhelden als der Mann aus der Londoner Baker Street. Genießen Sie das Original in seiner ganzen Pracht in dieser außergewöhnlich umfangreichen Sammlung. Neben den Erzählungen hat Doyle auch vier Holmes-Romane veröffentlicht, die in der Sammlung 'Sherlock Holmes - Die Romane' zu finden sind.
Inhalt
7 Eine Skandalgeschichte im Fürstentum O.
29 Der Bund der Rothaarigen
51 Ein Fall geschickter Täuschung
68 Der geheimnisvolle Mord im Tal von Boscombe
91 Fünf Apfelsinenkerne
109 Der Mann mit der Schramme
133 Die Geschichte des blauen Karfunkels
154 Das getupfte Band
180 Der Daumen des Ingenieurs
199 Die verschwundene Braut
221 Die Geschichte des Beryll-Kopfschmuckes
246 Das Landhaus in Hampshire
271 Silberstrahl
297 Das gelbe Gesicht
315 Eine sonderbare Anstellung
333 Holmes' erstes Abenteuer
353 Der Katechismus der Familie Musgrave
372 Die Gutsherren von Reigate
391 Der Krüppel
408 Der Doktor und sein Patient
427 Der griechische Dolmetscher
446 Der Marinevertrag
478 Das letzte Problem
497 Der Hund der Baskervilles
655 Im leeren Haus
676 Der Baumeister von Norwood
700 Die tanzenden Männchen
726 Die einsame Radfahrerin
746 Die Entführung aus der Klosterschule
777 Der schwarze Peter
798 Sherlock Holmes als Einbrecher
816 Die sechs Napoleonbüsten
837 Die drei Studenten
858 Der goldene Klemmer
881 Der vermisste Fußballspieler
903 Der Mord in Abbey Grange
927 Der zweite Blutflecken
953 Die gestohlenen Unterseebootszeichnungen
984 Der sterbende Sherlock Holmes

EINE SKANDALGESCHICHTE IM FÜRSTENTUM O.


I.


Ich hatte mich vor Kurzem verheiratet und daher in letzter Zeit nur wenig von meinem Freund Sherlock Holmes gesehen. Mein eigenes Glück und meine häuslichen Interessen nahmen mich völlig gefangen, wie es wohl jedem Mann ergehen wird, der sich ein eigenes Heim gegründet hat, während Holmes, seiner Zigeunernatur entsprechend, jeder Art von Geselligkeit aus dem Weg ging. Er wohnte noch immer in unserem alten Logis in der Baker Street, begrub sich unter seinen alten Büchern und wechselte zwischen Kokain und Ehrgeiz, zwischen künstlicher Erschlaffung und der aufflammenden Energie seiner scharfsinnigen Natur. Noch immer wandte er dem Verbrecherstudium sein ganzes Interesse zu, und seine bedeutenden Fähigkeiten sowie seine ungewöhnliche Beobachtungsgabe ließen ihn den Schlüssel zu Geheimnissen finden, welche die Polizei längst als hoffnungslos aufgegeben hatte. Von Zeit zu Zeit drang irgendein unbestimmtes Gerücht über seine Tätigkeit zu mir. Ich hörte von seiner Berufung nach Odessa wegen der Mordaffäre Trepoff, von seiner Aufklärung der einzig dastehenden Tragödie der Gebrüder Atkinson in Trimonale und schließlich von der Mission, die er im Auftrag des holländischen Herrscherhauses so taktvoll und erfolgreich zu Ende geführt hatte. Sonst wusste ich von meinem alten Freund und Gefährten wenig mehr als alle Leser der täglichen Zeitungen.

Eines Abends, es war am 20. März 1888, führte mich mein Weg durch die Baker Street; ich kam gerade von einer Konsultation zurück, da ich wieder meine Privatpraxis aufgenommen hatte. Als ich mich der wohlbekannten Tür näherte, ergriff mich der unwiderstehliche Drang, Holmes aufzusuchen, um zu erfahren, welcher Angelegenheit er augenblicklich sein außerg
ewöhnliches Talent widmete. Seine Zimmer waren glänzend erleuchtet, und beim Hinaufsehen gewahrte ich den Schatten seiner großen, mageren Gestalt. Den Kopf auf die Brust gesenkt und die Hände auf dem Rücken, durchmaß er schnell und eifrig das Zimmer. Ich kannte seine Stimmungen und Angewohnheiten viel zu genau, um nicht sofort zu wissen, dass er wieder in voller Tätigkeit war. Er hatte sich aus seinen künstlich erzeugten Träumen emporgerafft und war nun einem neuen Rätsel auf der Spur. Ich zog die Glocke und wurde in das Zimmer geführt, das ich früher mit ihm geteilt hatte.

Sein Benehmen war nicht übermäßig herzlich zu nennen. Das war bei ihm überhaupt selten der Fall, und doch hatte ich das Gefühl, dass er sich freute, mich zu sehen. Er sprach kaum ein Wort, aber nötigte mich mit freundlichem Gesicht in einen Lehnstuhl, reichte mir seinen Zigarrenkasten herüber und zeigte auf ein Likörschränkchen in der Ecke. Dann stellte er sich vor das Feuer und betrachtete mich in seiner sonderbar forschenden Manier.

»Die Ehe bekommt Ihnen, Watson«, bemerkte er. »Ich glaube, Sie haben siebeneinhalb Pfund zugenommen, seit ich Sie zuletzt sah.«

»Sieben«, antwortete ich.

»Wirklich? Ich hätte es für etwas mehr gehalten. Nur eine Kleinigkeit mehr, Watson. Und Sie praktizieren wieder, wie ich bemerke; Sie erzählten mir nichts von Ihrer Absicht, wieder ins Joch gehen zu wollen.«

»Woher wissen Sie es denn?«

»Ich sehe es, ich folgere es eben. Ich weiß auch, dass Sie kürzlich in einem tüchtigen Unwetter draußen gewesen sind und dass Sie ein sehr ungeschicktes, nachlässiges Dienstmädchen haben müssen.«

»Mein lieber Hol
mes«, sagte ich, »nun hören Sie auf; vor einigen Jahrhunderten würden sie Sie wahrscheinlich verbrannt haben. Ich habe allerdings am vorigen Donnerstag eine Landtour gemacht und kam furchtbar durchnässt und beschmutzt nach Hause, aber woraus Sie das schließen wollen, weiß ich doch nicht, da ich ja sofort meine Kleider wechselte. Und Marie Johanne ist wirklich unverbesserlich, meine Frau hat ihr schon den Dienst gekündigt, aber um alles in der Welt, wie können Sie das wissen?«

Er lachte in sich hinein und rieb seine schmalen, nervösen Hände.

»Das ist doch so einfach«, meinte er, »meine Augen sehen deutlich, dass auf der Innenseite Ihres linken Stiefels, die gerade jetzt vom Licht erhellt wird, das Leder durch sechs nebeneinanderlaufende Schnitte beschädigt ist. Das kann nur jemand getan haben, der sehr achtlos den getrockneten Schmutz von den Rändern der Sohle abkratzen wollte. Daher meine doppelte Vermutung, dass Sie erstens bei schlechtem Wetter ausgegangen sind und zweitens ein besonders nichtswürdiges, stiefelaufschlitzendes Exemplar der Londoner Dienstbotenwelt haben. Und was nun Ihre Praxis betrifft, so müsste ich doch wirklich schwachköpfig sein, wenn ich einen Herrn, der nach Jodoform riecht, auf dessen rechtem Zeigefinger ein schwarzer Fleck von Höllenstein prangt, während die Erhöhung seiner linken Brusttasche deutlich das Versteck seines Stethoskops verrät, nicht auf der Stelle für einen praktischen Arzt halten würde.«

Ich musste lachen, mit welcher Leichtigkeit er diese Folgerungen entwickelte. »Wenn ich Ihre logischen Schlüsse anhöre, erscheint mir die Sache lächerlich einfach, und ich glaube es ebenso gut zu können«, bemerkte ich. »Und doch überrascht mich jeder Beweis Ihres Scharfsinns aufs Neue, bis Sie mir d
en ganzen Vorgang erklärt haben. Nichtsdestoweniger sehe ich genauso gut wie Sie.«

»Sehr richtig«, entgegnete er, steckte sich eine Zigarette an und warf sich in den Lehnstuhl. »Sie sehen wohl, aber Sie beobachten nicht. Der Unterschied ist ganz klar. Sie haben z. B. häufig die Stufen gesehen, die vom Flur in dies Zimmer hinaufführen.«

»Sehr häufig.«

»Wie oft?«

»Nun, sicher einige Hundert Mal.«

»Dann werden Sie mir auch wohl sagen können, wie viele es sind?«

»Wie viele? Nein, davon hab ich keine Ahnung.«

»Sehen Sie wohl, Sie haben zwar gesehen, aber nicht beobachtet. Das meine ich ja eben. Ich weiß ganz genau, dass die Treppe siebzehn Stufen hat, weil ich nicht nur gesehen, sondern auch beobachtet habe. – A propos, da ich Ihr Interesse für meine kleinen Kriminalfälle kenne – Sie hatten sogar die Güte, eine oder zwei meiner geringen Erfahrungen aufzuzeichnen –, wird Sie vermutlich auch dies interessieren.« Er reichte mir einen Bogen dicken, rosenfarbenen Briefpapiers, der geöffnet auf dem Tisch lag. »Dies Schreiben kam mit der letzten Post an, bitte lesen Sie vor.«

Der Brief, der weder Datum noch Unterschrift und Adresse trug, lautete:

»Ein Herr, der Sie in einer sehr bedeutungsvollen Angelegenheit zu sprechen wünscht, wird Sie heute Abend um drei Viertel acht aufsuchen. Die Dienste, die Sie unlängst einem regierenden europäischen Haus erwiesen, geben den Beweis, dass man Ihnen Dinge von allerhöchster Wichtigkeit anvertrauen kann. Dies Urteil wurde uns von allen Seiten bestätigt. Bitte also zur bezeichneten Zeit zu Hause zu sein und es nicht falsch zu deuten, wenn Ihr Besucher ein
e Maske trägt.«

»Dahinter steckt ein Geheimnis«, bemerkte ich. »Können Sie sich das erklären?«

»Bis jetzt habe ich noch keine Anhaltspunkte. Es ist aber ein Hauptfehler, ohne dieselben Vermutungen aufzustellen. Unmerklich kommt man so der Theorie zuliebe zum Konstruieren von Tatsachen, statt es umgekehrt zu machen. Doch was schließen Sie aus dem Brief selbst?«

Ich prüfte sorgfältig Schrift und Papier.

»Der Schreiber lebt augenscheinlich in guten Verhältnissen«, meinte ich, bemüht, das Verfahren meines Freundes so getreu als möglich zu kopieren. »Das Papier ist sicher kostspielig, es ist ganz besonders stark und steif.«

»Ganz richtig bemerkt«, sagte Holmes. »Auf keinen Fall ist es englisches Fabrikat. Halten Sie es mal gegen das Licht.«

Ich tat es und sah links als Wasserzeichen ein großes E und C und auf der rechten Seite ein fremdartig aussehendes Wappen in das Papier gestempelt. »Nun, was schließen Sie daraus?«, fragte Holmes.

»Links ist der Namenszug des Fabrikanten.«

»Gut, aber rechts?«

»Ein Wappen als Fabrikzeichen, ich kenne es jedenfalls nicht«, antwortete ich.

»Dank meiner heraldischen Liebhaberei kann ich es Ihnen verraten«, sagte Holmes. »Es ist das Wappen des Fürstentums O…«

»Dann ist der Fabrikant vielleicht Hoflieferant«, meinte ich.

»So ist’s. Doch der Schreiber dieses Briefes ist ein Deutscher. Fiel Ihnen nicht der eigentümliche Satzbau auf? ›This account of you we have from all quarters received.‹ Ein Franzose oder Russe kann das nicht geschrieb
en haben, nur der Deutsche ist so unhöflich gegen seine Verben. Haha, mein Junge,...


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