Die Wissenschaft der Hirnforschung zeigt: Im Unglück fühlt sich das Gehirn zu Hause. Wenn es gilt, Probleme zu wälzen oder eigene Unzulänglichkeiten zu entdecken, läuft es zu Höchstform auf. Wenn dem Menschen hingegen etwas Positives widerfährt, nimmt das Gehirn es kaum wahr oder reagiert skeptisch. Dieses Gebaren sichert das Überleben der Spezies. Glücklich macht es allerdings nicht. Doch wie entkommt man dem eigenen Gehirn? Psychologin Angelika Rohwetter erklärt auf unterhaltsame Weise, wie man dem Miesmacher im Kopf mit einfachen Strategien und Tricks beikommt. Anhand vieler Beispiele zeigt sie, wann das Gehirn auf Schwarzmaler-Modus schaltet und was psychologisch und hirnphysiologisch dahintersteckt. Wirksame Übungen helfen, automatisierte negative Abläufe im Gehirn zu unterbrechen und in Zukunft das Glas eher halb voll als halb leer zu sehen. Ein Buch für alle, die ahnen, dass sie ihrem Glück manchmal selbst im Wege stehen, und nach einfachen MItteln für mehr Zufriedenheit suchen.
Inhaltsverzeichnis
ÜBER DEN SEGEN DES UNGLÜCKS Wie schlechte Gefühle entstehen und wozu sie gut sein können Warum in unserem Gehirn ein Säbelzahntiger sitzt Versöhnung mit dem Säbelzahntiger - Warum wir es uns gut gehen lassen dürfen ALLES EINE FRAGE DER PHANTASIE - WIE WIR UNS MANCHES UNGLÜCK EINFACH AUSDENKEN Sehtest - Manchmal ist da nichts, wo wir nichts sehen Der Affe und die Brille - Wie schnell wir uns in der Phantasie eine Katastrophe erschaffen Nachtgespenster - Wie wir uns Dinge erklären, die wir nicht verstehen Hier und jetzt - Wie wir uns unglücklich machen, indem wir uns aus dem Augenblick entfernen Unfall mit Kind - Wie in unserer Phantasie alles schlimmer ist als im echten Leben ÜBERSEHENES GLÜCK - WENN WIR VERGESSEN, DEM GLÜCK EINEN STUHL HINZUSTELLEN Der frühe Tiger - Manchmal erkennen wir Freude nicht, die uns begegnet, weil sie zu leicht zu finden ist Wer spielt mit Lukas? - Warum wir uns im Unglück sicher fühlen Wackelkontakt - Wie wir uns durch Freundlichkeit unglücklich machen Rückblick - Wie wir bedauern, was nicht gewesen ist, und damit das Gute nicht sehen, das jetzt da ist UNGLÜCK IM UNGLÜCK - WENN DER TIGER WIRKLICH ZUBEISST Ein Unglück kommt selten allein - Wie wir eine Unglücksspirale bauen Schöne Haare - Wie wir uns im Unglück selbst noch unglücklicher machen Schönes Fest - Es ist erlaubt, im Unglück eine Pause zu machen WUT MACHT MANCHMAL BLIND - UND IST VON GESTERN Alte Filme- Wie wir uns durch Bilder aus der Vergangenheit selbst unglücklich machen Ferienhaus - Wenn kleine Ärgernisse zu großen Problemen werden Der Jongleur - Wie wir mit unserem Versagen liebevoller umgehen können Wünschen erlaubt - Wie wir unser Leben mit Verboten aus der Vergangenheit belasten Statt eines Nachworts (Schluss) Servicetei