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Dream Guardians - Verlangen

Dream Guardians 1 - Roman. Originaltitel: Pleasures of th…
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Produktdetails

Titel: Dream Guardians - Verlangen
Autor/en: Sylvia Day

EAN: 9783641117795
Format:  EPUB
Dream Guardians 1 - Roman.
Originaltitel: Pleasures of the night - Dream Guardians Book 1.
Übersetzt von Ursula Gnade
Random House ebook

13. Januar 2014 - epub eBook - 352 Seiten

Der atemberaubende Auftakt zur großen neuen Mystery-Serie der Bestsellerautorin

Aidan ist ein Traummann im wahrsten Sinne des Wortes: Als Dream Guardian ist es seine Aufgabe, zu verhindern, dass das Tor zwischen der Traumwelt und der Realität geöffnet wird, und seine Schützlinge vor Albträumen zu bewahren, indem er sie in ihren Träumen als Liebhaber besucht. Als er bei der schönen Lyssa auftaucht, erlebt er mit ihr eine sexuelle Leidenschaft wie nie zuvor. Zum ersten Mal in seinem Leben verliebt Aidan sich und muss gleichzeitig fürchten, dass Lyssa diejenige ist, die das Tor zwischen den Welten öffnen wird.


Die Nummer-1-Bestsellerautorin Sylvia Day stand mit ihrem Werk an der Spitze der New York Times-Bestsellerliste sowie 28 internationaler Listen. Sie hat über 20 preisgekrönte Romane geschrieben, die in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurden. Weltweit werden ihre Romane millionenfach verkauft.

1

Lyssa Bates warf einen Blick auf die Wanduhr in Form einer Katze mit tickendem Schwanz und Schnurrhaaren. Endlich ging es auf fünf Uhr zu. Gleich war es an der Zeit, das Wochenende einzuläuten, und sie konnte es kaum erwarten.

Erschöpft fuhr sie mit den Händen durch ihr langes Haar und gähnte. Es schien, als tankte sie nie genug Kraft, ganz gleich, wie lange sie sich ausruhte. Ihre freien Tage vergingen wie im Flug; was blieb, waren verschwommene Erinnerungen an zerwühltes Bettzeug und eimerweise Kaffee. Sie hatte kaum noch Umgang mit anderen Menschen, da sie immer mehr Zeit im Bett verbrachte. Keines der verschreibungspflichtigen Medikamente gegen Schlaflosigkeit half. Es war nicht etwa so, dass sie nicht schlafen konnte. Tatsächlich schien es, als könnte sie nicht mit dem Schlafen aufhören.

Trotzdem fühlte sie sich nie ausgeruht.

Sie stand auf, hob die Arme über den Kopf und streckte sich. Jede Sehne in ihrem Körper protestierte. Auf ihren metallenen Aktenschränken flackerten Duftkerzen, um die medizinischen Gerüche ihrer Praxis mit dem Aroma von Butterplätzchen zu überdecken, doch der leckere Plätzchenduft schaffte es nicht, ihren Appetit anzuregen, obwohl er eigentlich genau dazu gedacht war. Sie nahm ab und wurde immer schwächer. Ihr Arzt war mittlerweile so weit, sie in eine Schlafklinik schicken zu wollen, um ihre REM-Phasen zu überwachen, und sie stand kurz davor, sich einverstanden zu erklären. Er sagte, dass es ihr ein Leben lang an Erinnerungen an ihre Träume gefehlt hatte, sei mentaler Ausdruck eines körperlichen Leidens. Eines Leidens, das er bisher noch nicht exakt benennen könne. Das sei alles.

Lyssa war ihm einfach nur dankbar dafür, dass er ihr keine Zwangsjacke verordnete.

»Das war dein letzter Patient. Du kannst also nach Hause gehen,
wenn du willst.«

Lyssa drehte sich um und bewerkstelligte irgendwie ein Lächeln für Stacey, ihre Arzthelferin, die in der Tür zum Sprechzimmer stand.

»Du siehst beschissen aus, Doc. Du wirst doch nicht etwa krank?«

»Keine Ahnung«, murmelte Lyssa. »Ich fühle mich jetzt schon seit mindestens einem Monat angeschlagen.«

Tatsächlich hatte sie fast ihr ganzes Leben lang »gekränkelt«, was einer der Gründe dafür war, dass sie sich bei ihrer Berufswahl der Medizin zugewandt hatte. Jetzt verbrachte sie so viel Zeit wie möglich in ihrer fröhlichen Praxis mit dem cremefarbenen Marmorboden und der dezenten viktorianischen Ausstattung. Eben so viel, wie ihre Kräfte zuließen.

Hinter Stacey führte der schmale getäfelte Flur zum Wartebereich, der mit gurrenden Turteltauben in antiken Käfigen geschmückt war. Die Praxis war freundlich und behaglich, und Lyssa war gern hier. Jedenfalls dann, wenn sie nicht so verflucht müde war.

Stacey lehnte im Türrahmen und rümpfte die Nase. Sie trug einen Kittel, der mit Tieren aus Zeichentrickserien bedruckt war, und sie sah goldig und quirlig aus, was gut zu ihrer Persönlichkeit passte. »Mein Gott, ich hasse es, krank zu sein. Ich hoffe, es geht dir bald wieder besser. Dein erster Patient am Montag ist ein Labrador, der nur Auffrischungsimpfungen braucht. Wenn du willst, verschiebe ich den Termin. Dann hast du eine Stunde mehr Zeit, um zu entscheiden, ob du es schaffst, in die Praxis zu kommen oder nicht.«

»Du bist einfach wunderbar«, sagte Lyssa mit einem dankbaren Lächeln.

»Ach was, du brauchst nur jemanden, der sich um dich kümmert. Zum Beispiel einen festen Freund. Mann, wie die alleinstehenden Typen dich ansehen, wenn sie in die Praxis kommen …« Stacey stieß einen
Pfiff aus. »Bei jedem zweiten denke ich, die haben sich bloß Hunde gekauft, damit sie dich hier aufsuchen können.«

»Hast du nicht gerade gesagt, ich sähe beschissen aus?«

»Das war ganz unter uns. Du sähest auf deinem Totenbett noch besser aus als die meisten Frauen an ihren besten Tagen. Wenn diese Typen an die Kontrolluntersuchungen ihrer Haustiere denken, dann liegt das nicht an den Postkarten, mit denen wir sie daran erinnern. Das kannst du mir glauben.«

Lyssa verdrehte die Augen. »Ich habe dir gerade erst eine Gehaltserhöhung gegeben. Was willst du diesmal?«

»Dass du nach Hause gehst. Mike und ich machen den Laden zu.«

»Dagegen habe ich nichts einzuwenden.« Sie hätte vor Müdigkeit umfallen können, und obwohl die Praxis noch von der beruhigenden Kakophonie bellender Hunde, dem Surren von Mikes Pflegeinstrumenten und dem Schnattern der Vögel durchdrungen wurde, ließ der Betrieb inzwischen ein wenig nach. »Lass mich nur noch schnell diese Krankenblätter wegräumen, ehe ich …«

»Kommt überhaupt nicht in Frage. Wenn es einreißt, dass du meine Arbeit übernimmst, wozu brauchst du mich dann noch?« Stacey kam energisch auf sie zu, schnappte sich die Unterlagen von der Schreibtischplatte aus Mahagoni und ging damit in den Flur. »Dann bis Montag, Doc.«

Lyssa schüttelte lächelnd den Kopf, nahm ihre Handtasche und fischte den Schlüsselbund heraus, ehe sie ihre Praxis durch den rückwärtigen Ausgang verließ, der zum Mitarbeiterparkplatz führte. Ihr schwarzer BMW Roadster erwartete sie auf dem nahezu leeren Parkplatz. Es war ein wunderschöner Tag, sonnig und warm, und sie klappte das Verdeck auf, bevor sie nach Hause fuhr. Auf ihrer zwanzigminütigen Heimfahrt schlürfte sie den R
est des kalten Kaffees in ihrem Becherhalter und drehte das Radio laut auf, um sich wachzuhalten. Irgendwie musste sie ja verhindern, sich selbst oder jemand anderen auf der Schnellstraße umzubringen, weil sie kaum noch die Augen offen halten konnte.

Ihr schnittiger Wagen bahnte sich mühelos einen Weg durch den schwachen Verkehr in ihrer Kleinstadt im Süden Kaliforniens. Der Roadster war eine Anschaffung, die sie nie bereut hatte – ein Impulskauf, nachdem sie sich endlich eingestanden hatte, dass es ihr bestimmt war, jung zu sterben.

Im Lauf der letzten vier Jahre hatte sie viele ähnlich drastische Veränderungen vorgenommen. Unter anderem war sie ins Temecula Valley umgezogen und hatte eine enorm erfolgreiche Tierarztpraxis in San Diego aufgegeben. Sie hatte geglaubt, ihre chronische Ermattung sei auf ihr stressiges Arbeitspensum und die unerhörten Lebenshaltungskosten zurückzuführen, und in den allerersten Jahren nach dem Umzug hatte sie sich viel besser gefühlt. In letzter Zeit schien es um ihre Gesundheit jedoch schlechter denn je bestellt zu sein.

Eine lange Reihe von Untersuchungen hatte eine Vielzahl von Erkrankungen wie Lupus und Multiple Sklerose ausgeschlossen. Fehlerhafte Diagnosen wie Fibromyalgie und Schlafapnoe hatten dazu geführt, dass sie nutzlose Medikamente eingenommen und schmerzhafte Masken getragen hatte, die jeden Schlaf verhinderten. Der letzte Befund hatte auf Narkolepsie gelautet, eine deprimierende Diagnose, die keinen Hinweis auf eine Heilung der Erschöpfungszustände gab, die ihr Leben bestimmten. Die langen Arbeitstage, die sie früher regelrecht genossen hatte, überschritten ihre Kräfte schon lange. Bereits vor Jahren hatte sie die Stunden reduzie
ren müssen, und allmählich hatte sie das Gefühl, den Verstand zu verlieren.

Das schmiedeeiserne Tor zu ihrer Eigentumswohnanlage schwang auf. Sie fuhr hinein und an dem abgegrenzten Bereich mit dem Gemeinschaftspool vorbei, den sie noch nie benutzt hatte. Schließlich richtete sie die Fernbedienung auf ihr Garagentor gleich um die Ecke.

In der Garage bremste sie abrupt, nachdem sie den Wagen zentimetergenau geparkt hatte, drückte wieder auf die Fernbedienung und stand bereits in ihrer Küche mit den Arbeitsflächen aus Granit, ehe sich das Garagentor vollständig gesenkt hatte. Lyssa warf ihre Handtasche auf den Frühstückstisch mit den Barhockern, zog die elfenbeinfarbene Seidenbluse und die blaue Hose aus und sank auf das Sofa mit Daunenfüllung.

Sie war schon eingeschlafen, bevor ihr Kopf auf das Kissen traf.

Aidan starrte das Portal an, das ihm den Zugang zu seinem neusten Auftrag versperrte, und blickte finster drein. Um eine solche Barriere zu errichten, musste die Psyche im Innern ernsthaft gestört sein. Metallisch und breit stand die Pforte allein in einem Meer aus Schwärze und ragte so hoch auf, dass er nicht sehen konnte, wo das verdammte Ding endete. Es war die stärkste Abschreckung, auf die er jemals gestoßen war. Kein Wunder, dass ein halbes Dutzend anderer Wächter daran gescheitert waren.

Er fluchte und fuhr sich mit den Händen durchs Haar, das an den Schläfen inzwischen ein wenig ergraute. Wächter alterten nicht. Sie waren unsterblich, es sei denn, ein Albtraum saugte das Leben aus ihnen heraus. Aber manches von dem abgefahrenen Mist, den er im Lauf der Jahre gesehen hatte, hatte sichtbare Spuren hinterlassen. Matt und entmutigt packte er das Heft seines Schwerts und pochte fest gegen die Tür. Es würde eine lange Nacht werden.

»Wer ist da?«, ließ sich eine trällernde Stimme von drinnen ve
rnehmen.

Er hielt mit dem Schwert in der Luft inne. Sein Interesse war geweckt.

»Hallo?«, rief sie.

Sein Gehirn wurde durch das unerwartete Gespräch gebremst, daher entfuhr ihm das Erste, was ihm in den Sinn kam. »Wen hättest du denn...


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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Traumhaft!! - von missy 71 - 03.02.2014 zu Sylvia Day „Dream Guardians - Verlangen“
Lesen und träumen, ganz im Stil von Crossfire. Lyssa hat unbekannte Fähigkeiten in ihren Träumen. Sie kann nicht nur die Albträume aussperren, sondern auch die Wächter. Allein Aidan öffnet sie die Tür und ihr Herz. Auch Aidan bekommt Lyssa nicht mehr aus seinen Gedanken . Als er befürchten muss das Lyssa der Schlüssel ist, reist er in ihre Dimension um sie mit seinem Leben zu schützen. Doch wiederum muss er sie verlassen um zurück zu reisen. Ich warte schon mit Spannung auf den nächsten Teil.
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