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Die Tochter des letzten Königs

Ein Geraldines-Roman 1 - Historischer Roman.
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Produktdetails

Titel: Die Tochter des letzten Königs
Autor/en: Sabrina Qunaj

EAN: 9783641131623
Format:  EPUB
Ein Geraldines-Roman 1 - Historischer Roman.
Random House ebook

19. Mai 2014 - epub eBook - 704 Seiten

Wales 1093: Als die Normannen in ihre Heimat einfallen, gerät die junge Fürstentochter Nesta in Gefangenschaft. Ihr königliches Blut macht sie zu einer wertvollen Geisel, und so bringt man sie an den Englischen Hof. Ihre unvergleichliche Schönheit bleibt auch Henry, dem zukünftigen König von England, nicht verborgen. Doch Nesta ist der Schlüssel zur Macht in Wales und wird schließlich gegen ihren Willen an den dortigen Kommandanten, einen Feind aus ihrer Kindheit, verheiratet. Was als Zwang beginnt, entwickelt sich langsam zu einer großen Liebe. Aber auch die walisischen Rebellen haben nicht vergessen, wer Nesta ist ...
Sabrina Qunaj wurde im November 1986 geboren und wuchs in einer Kleinstadt der Steiermark auf. Nach der Matura an der Handelsakademie arbeitete sie als Studentenbetreuerin in einem internationalen College für Tourismus, ehe sie eine Familie gründete und das Schreiben zum Beruf machte. Sabrina Qunaj lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Steiermark.

Dinefwr, Südwestwales, Ostern 1093

Nesta hielt den Atem an und lauschte. Gedämpft hörte sie die Stimmen der Jungen draußen vor der Kirche. Sie riefen sich etwas zu, und dann erscholl der Schrei eines Mädchens. Gelächter brach vor dem schweren Holztor aus, und Nesta musste sich die Hand auf den Mund pressen, um ihr Kichern zu unterdrücken. Sie kauerte im Schatten eines Stützpfeilers, der das Dach trug, und blieb so vom Schein der Altarkerzen unberührt. Niemand würde ahnen, dass sie sich in der Kirche versteckte. Sie würden sie nicht kriegen.

»Nesta?«

Ein Schrei entfuhr ihr, als die Stimme des Paters die Stille durchbrach. Mit rasendem Herzen fuhr sie herum und blickte zu dem ergrauten Mann in seiner dunklen Robe hoch.

»Pst«, zischte sie und legte einen Finger auf den Mund.

Pater Urban schnalzte missbilligend mit der Zunge und schüttelte den Kopf. »Nesta, so geht das nicht. Du kannst dich nicht hier drin verstecken. Dies ist ein Gotteshaus.«

»Aber draußen kriegen sie mich!«

»So ist das Spiel, mein Kind. Du hast deine Brüder und die anderen Jungen gestern gefangen genommen und Lösegeld für ihre Freilassung erhalten. Heute musst du es ihnen zurückgeben.«

»Aber es ist meins!«

Ein Seufzen entfuhr dem Pater mit den gütigen dunklen Augen, dann streckte er seine knochige Hand nach ihr aus. »Komm, Nesta, benimm dich und halte dich an die Spielregeln, ansonsten wirst du nächstes Jahr zu Ostern nicht mehr mitspielen. Du hattest gestern deinen Spaß, heute sind die Jungen an der Reihe.«

»Das ist ungerecht!« Widerwillig ergriff sie die dargebotene Hand und rappelte sich auf. »Gruffydd hat sich auch nicht an die Spielregeln gehalten. Er hat sich hoch oben auf der Eiche hinter de
r Küche versteckt, damit ich ihn nicht kriege.«

»Und doch gelang es dir, deinen Bruder gefangen zu nehmen.«

»Aber nur, weil der Kommandant damit drohte, den Baum zu fällen, wenn er mich nicht gewinnen lässt.«

Pater Urban lachte und tätschelte ihr die Schulter. »Los, Nesta, raus mit dir, ehe auch ich den Kommandanten rufe. Du nimmst dir noch alle Freude. Die Sonne geht bald unter, und du willst doch nicht hier drinnen sitzen, während die Kinder draußen ihre Münzen zählen.«

Nesta presste die Lippen aufeinander und stieß schließlich ein schweres Seufzen aus. »Na schön«, murmelte sie und bekreuzigte sich noch schnell vor dem Kruzifix über dem Altar.

Weitere Schreie ertönten vor der Kirche, doch diesmal klangen sie anders. Das Lachen blieb aus.

Nesta sah zu Pater Urban hoch, der seine buschigen Augenbrauen zusammenzog. Er hob den Kopf und blickte zum Tor. »Geh wieder in dein Versteck«, flüsterte er, ohne sie anzusehen, doch Nesta konnte sich nicht bewegen. Auch sie lauschte auf die furchterregenden Laute. Niemals zuvor hatte sie solche Angst in den Stimmen anderer gehört. Und diese Angst übertrug sich auch auf sie.

»Was geht da vor?«

Pater Urban kam zu keiner Antwort, denn im nächsten Moment flog das Tor auf, und der ohrenbetäubende Lärm wurde mit dem Wind hereingetragen. Immer noch weinten und schrien die Menschen draußen, doch Nestas Mutter wirkte gefasst, als sie mit ihrem Gefolge in die Kirche eilte.

»Mam!« Nesta starrte in das vertraute Gesicht, das so ungewohnt bleich aussah, doch ihre Mutter beachtete sie nicht. Sie wandte sich an die Krieger an ihrer Seite. »Verriegelt das Tor«, befahl sie ihnen mit ruhiger Stimme. »Postiert euch davor und …« Sie schloss einen Mo
ment lang die Augen, ehe sie wieder aufsah. »Tötet so viele von ihnen, wie ihr nur könnt.« Dann wandte sie sich an den Kommandanten der Haustruppe und schob ihm Nestas jüngeren Bruder Gruffydd zu. »Bringt ihn in Sicherheit! Bei Eurem Leben, bringt ihn in Sicherheit.«

»Gruffydd!« Nesta streckte die Hand nach ihm aus, doch Pater Urban hielt sie zurück.

»Nesta!«, rief ihr Bruder und rannte auf sie zu. Seine Augen wirkten riesig in dem schmalen Gesicht, in das verschwitzte Strähnen seines dunklen Schopfes gefallen waren. Der Kerzenschein verstärkte das rötliche Leuchten seines Haars, als stünde es in Flammen. Er hatte sie beinahe erreicht, da bekam ihn der Kommandant zu fassen.

Gruffydd wehrte sich. »Nesta, du musst dich verstecken! Nesta! Lauf weg!«

Der Kommandant packte ihn am Hemd, verneigte sich knapp vor Nestas Mutter und verschwand sogleich mit seinen Männern und Gruffydd in der von Fackeln beschienenen Dämmerung.

Nesta riss sich los und lief ihnen hinterher. »Gruffydd! Wohin bringen sie ihn? Gruffydd!« Eine der Kinderfrauen ergriff sie und zwang sie stehenzubleiben. »Gruffydd«, schluchzte sie und spürte die Tränen über ihre Wangen fließen. Sie sah verzerrte Schatten über die Hauswände flackern und dunkle Silhouetten, aber bevor sie mehr erkennen konnte, wurde das Tor bereits geschlossen. Zurück blieben ihre Mutter und ihre übrigen Geschwister, sowie die Kinderfrauen und ein paar andere des Haushalts.

Pater Urban lief ihnen entgegen. »Meine Herrin, Ihr müsst fliehen!«

»Es gibt keinen Ort, an den ich fliehen könnte, Pater.« Sie wies zum Altar. »Uns bleibt nur noch zu beten.«

»Mam!« Nesta lief auf die hochgewachsene Frau zu und wischte sich die Tränen von den Wangen. Der Lä
;rm von draußen wurde immer ohrenbetäubender. Sie hörte die Rufe von fremden Stimmen in einer fremden Sprache, sie hörte das Wiehern von Pferden und immer wieder die panischen Schreie von Männern, Frauen und Kindern. Ihr kleiner Bruder Hywel klammerte sich an die Hand seiner Kinderfrau; ihre älteren Halbgeschwister drängten sich nahe aneinander und warfen immer wieder angsterfüllte Blicke zum Tor. Nur ihre Mutter schien der Trubel draußen nicht zu kümmern, sie stand hochaufgerichtet in ihrem Gewand aus Goldbrokat inmitten der schreckensstarren Gestalten, ihr Antlitz eine ausdruckslose Maske. Einen Moment zögerte Nesta, denn sie erkannte ihre Mutter kaum wieder. Das war nicht die lebenslustige Frau, die vorhin noch schillernde Münzen an die Kinder verteilt hatte, damit sie ihre Gefangenen auslösen konnten.

»Mam?«

Ihre Mutter blickte zu Nesta hinab, und obwohl ihre Augen starr wirkten, wollte Nesta im Moment nirgendwo anders sein. Ihre Mutter hatte keine Angst, also konnte ihnen nichts geschehen. »Mam, wo ist Vater?« Sie dachte an die Krieger, die von ihrer Mutter nach draußen geschickt worden waren. Ihr Vater war der Fürst von Deheubarth und ein kräftiger Mann mit vielen starken Kämpfern an seiner Seite. Mit ihm hätte sie sich sicherer gefühlt. Doch er war noch vor den Osterfeiertagen mit seiner Kriegstruppe und den Männern der Landhalter fortgeritten und seither nicht wiedergekommen. »Bringen sie Gruffydd zu Vater? Warum gehen wir nicht mit?«

Die Lippen ihrer Mutter wurden zu einer blassen Linie, und das schmale Kinn mit der Kerbe darin schien zu zittern. Dann wandte sie abrupt den Blick ab und schritt auf den Altar zu.

»Lasst uns beten!«, rief sie die anderen herbei und kniete vor dem Altar nieder. Nesta konnte sich nicht bewegen. Sie hörte das Wimmern der Fr
auen.

»Fürst Rhys ist in den Osten marschiert, um die Freinc zu vertreiben«, schluchzte eine unter ihnen. »Aber jetzt sind die Freinc hier! Das heißt … das heißt …«

»Der Fürst ist tot«, jammerte eine andere und brach in die Knie.

Nesta verstand nicht. Ihr Vater war der Fürst. Noch vor zwei Wochen hatten sie ein Fest gefeiert, zu dem Männer aus dem ganzen Land gekommen waren. Ihre Mutter hatte den Männern aus der Kriegstruppe Geschenke überbracht, und die uchelwyr, die hohen Herren, die Land im Fürstentum ihres Vaters hielten, hatten ihm ihre Treue und Unterstützung zugesichert. Trotz der Fastenzeit hatte es reichlich zu essen gegeben, und alle waren ausgelassen und fröhlich gewesen. Was bedeuteten die Worte dieser Frauen?

»Meine Herrin.« Gwen, die Gemahlin des Paters, ging durch die Kirche auf die Fürstin zu. »Bitte, schickt die Kinder mit Gruffydd. Sie müssen fliehen!«

»Es ist zu spät, Gwen.« Sie senkte ihren Kopf zum Gebet. »Einer mag entkommen, aber alle zusammen wären zu langsam. Gruffydd muss überleben, das ist das Wichtigste.«

Nestas kleiner Bruder Hywel begann zu schluchzen. Er war drei Jahre jünger als Nesta – erst fünf Jahre alt –, und Nesta wollte ihn trösten. »Komm«, sagte sie und nahm ihn an der Hand. »Mam möchte, dass wir beten, also sei artig, ja?«

Hywel ließ sich von ihr nach vorne führen, wo Pater Urban mit monotoner Stimme aus der Bibel vorlas. Ein Rumpeln ertönte vom Tor her und Nesta fuhr herum. Einen Moment lang blickte sie wie erstarrt zurück, doch dann schloss sich plötzlich eine Hand um ihren Unterarm und zog sie auf die Knie nieder. Hywel folgte ihr, und als Nesta den Kopf zur Seite drehte, e
rkannte sie, dass es die Hand ihrer Mutter war, die ihren Arm immer noch umklammerte. Mit gesenktem Kopf, als hätte sie ihr Gebet niemals unterbrochen, murmelte sie lateinische Worte, und die anderen taten es ihr gleich. Pater Urban stand über ihnen, er redete schnell, und in seiner Stimme lag ein ungewohntes Zittern. Es fiel Nesta schwer, sich auf ihre Gebete zu konzentrieren, zumal die ganze Kirche von den donnernden Schlägen gegen das Tor zu beben schien. Als plötzlich ein Knall erscholl, drehte Nesta sich erschrocken um, doch ihre Mutter legte ihre Hand auf Nestas Knie. »Rühr dich nicht«, sagte sie leise, und ohne sie anzusehen. »Du siehst nicht zurück, egal was passiert. Du sprichst...


"Sabrina Qunaj schreibt unglaublich toll und mitreißend"

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